Die Kindheit von Felix Magath, 1953 geboren in Aschaffenburg, war keine unbeschwerte. Mutter Helene war aus Ostpreußen geflüchtet, Vater Felix stammt aus Puerto Rico und leistete in Aschaffenburg seinen Dienst in der US-Army. 1954 ging er nach Puero Rico zurück, ließ Helene und Sohn Wolfgang Felix (so heißt Magath mit vollem Namen) zurück. Jahrelang hatte Magath keinen Kontakt zu seinem Vater, großer sozialer Rückhalt wurde deshalb der Sportverein. "Ich habe das ganze Leben im Verein zugebracht. Ich habe das verinnerlicht" , sagte Magath einmal der SZ. Erst mit 15 Jahren trat Magath per Brief mit seinem Vater in Kontakt - seit einigen Jahren besucht er ihn regelmäßig mit seiner Familie.

Nebenbei bastelte Magath natürlich an seiner Fußballkarriere. 1974 wechselte er zum 1. FC Saarbrücken (im Bild) - zwar nur in die zweite Liga, aber immerhin.

Bild: imago sportfotodienst 25. Oktober 2012, 14:262012-10-25 14:26:00 © Süddeutsche.de/ebc