Russland-Debatte:Sportausschuss-Mitglieder kritisieren Fecht-Weltverband

Sollen sich russische und belarussische Fechter für die Olympia 2024 qualifizieren dürfen? (Foto: Ahmed Gomaa/XinHua/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa) - Mitglieder des Sportausschusses haben den Fecht-Weltverband (Fie) wegen der Zulassung russischer und belarussischer Sportler bei der Olympia-Qualifikation kritisiert.

Die Entscheidung zur Wiederaufnahme sei „der falsche Weg“, sagte der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Philip Krämer (Grüne) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Zudem haben wir beim Internationalen Fecht-Weltverband das Problem, dass Russland schon seit Jahren über Oligarchen Einfluss nimmt und große Summen zur Verfügung stellt“, kritisierte Krämer.

Russen und Belarussen dürfen nach einem Fie-Beschluss an der Qualifikation für Olympia 2024 teilnehmen. Außerdem dürfen auch Teams und Delegierte aus den beiden Ländern an den Wettbewerben auf dem Weg nach Paris dabei sein. Mehrere deutsche Fechter hatten diese Entscheidung kritisiert. Schon im April beginnt die Qualifikation für die Spiele in Paris 2024, die bis zum Frühjahr nächsten Jahres geht.

Sportausschuss-Mitglied Fritz Güntzler (CDU) sagte: „Ich erwarte auch vom Deutschen Olympischen Sportbund endlich eine klare Positionierung, die auch im Sinne unserer Athletinnen und Athleten ist.“ Die Fie-Entscheidung bringe ukrainische und deutsche Fechter in eine unzumutbare Situation.

© dpa-infocom, dpa:230315-99-956372/3

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