Bernardo

Den wackeren Mazinho und seinen Kollegen Bernardo Fernandes da Silva (li.) gab es nur im Doppelpack, ließen die brasilianischen Berater den FC Bayern wissen. Also verpflichtete Manager Uli Hoeneß im Sommer 1991 auch noch den schmächtigen Mittelfeldspieler Bernardo. Als Beiwerk avancierte er dann in München zum beispielhaften Transferflop: Bereits ein halbes Jahr nach Ankunft wechselte er wieder in die Heimat, für den FCB bestritt er lediglich vier Bundesliga-Spiele. Eine Geschichte blieb aber doch haften: Bei einer Floßfahrt des Teams zu Beginn der Saison warf ihn Klaus Augenthaler in die Isar, schrie "Crocodiles!", und Bernardo schwamm um sein Leben. Augenthaler sagte danach: "Wie Mark Spitz ist der geschwommen."

Bild: imago Sportfoto 28. August 2018, 09:092018-08-28 09:09:07 © SZ.de/jbe/vit