Pressestimmen:"Italien ist zum Sparring-Partner abgestürzt"

Pressestimmen: Italiens Davide Calabria während der Partie gegen Deutschland.

Italiens Davide Calabria während der Partie gegen Deutschland.

(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Die italienische Presse findet deutliche Worte für das 2:5 gegen Deutschland. Vor allem Trainer Mancini steht in der Kritik.

Gazzetta dello Sport: "Italien, was für eine Blamage! Albtraum-Match gegen Deutschland. Italien verliert am Ende eines Spiels, bei dem die Squadra nie wirklich gefährlich geworden ist. Einziger Trost für Coach Mancini ist der Youngster Gnonto, der als jüngster Nationalspieler aller Zeiten trift".

Corriere dello Sport: "Keine Entschuldigung für Mancini! Italien ist zum Sparring-Partner Deutschlands abgestürzt. Der Coach wagt zu viel und setzt neun neue Spieler im Vergleich zur Mannschaft ein, die ohne Schwierigkeiten gegen Ungarn gewonnen und ein Unentschieden gegen England geschafft hatte. Das Experiment ist als Test für eine neue Phase kläglich gescheitert".

Tuttosport: "Ein verheerendes Deutschland versenkt die fahle Mancini-Truppe. Italien muss eine folgenschwere, schmerzhafte Niederlage am Ende eines einseitigen Spiels hinnehmen, in dem Deutschland auf der ganzen Strecke dominiert hat. Die einzige positive Nachricht des Abends war Gnontos erstes Tor in der Nationalmannschaft".

Corriere della Sera: "Zu viele Experimente, Mancini schickt junge Spieler an die Front und verliert auf der ganzen Strecke. Jetzt ist es Zeit, dass der Coach endlich enthüllt, was er über seine Zukunft denkt. Er hat zuletzt gut 40 Spieler eingesetzt und radikale Entscheidungen gegen prominente Spieler getroffen - ohne Resultate. Gegen Argentinien und Deutschland haben wir acht Tore einstecken müssen. So geht es nicht weiter".

La Repubblica: "Der Borussia-Park ist zum Vergnügungspark für die Deutschen geworden. Die schmerzhafte Saison der italienischen Nationalmannschaft, die zum zweiten Mal das WM-Aus verkraften musste, geht mit einer schweren Demütigung zu Ende, einer der schlimmsten in der Geschichte der Azzurri. Mancini verliert seinen Status als Stratege nach den acht Toren gegen Argentinien und Deutschland".

Zur SZ-Startseite

DFB-Team in der Einzelkritik
:Timo Werner freundet sich mit dem Ball an

Der zuletzt glücklose Stürmer erzielt zwei Tore, Joshua Kimmich genießt sehr viel Vertrauen - und Manuel Neuer wird fast umgegrätscht. Die Nationalmannschaft in der Einzelkritik.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: