Pressestimmen zu Lewis Hamilton "Ein Champion, der Geschichte schreibt"

Lewis Hamilton feiert mit seinem Team.

(Foto: AFP)

Die internationale Presse singt Lobeshymnen auf den neuen Formel-1-Weltmeister und schreibt: "Jetzt kann er den Rekord der Rekorde jagen, die sieben WM-Titel von Michael Schumacher."

Beim Großen Preis von Mexiko hat sich Lewis Hamilton erneut zum Formel-1-Weltmeister gekürt. Der 33 Jahre alte Brite sicherte sich seinen fünften WM-Titel. Die Presse feiert den alten und neuen Weltmeister, der nun genau so viele Titel hat, wie Juan Manuel Fangio. Die internationalen Pressestimmen:

ENGLAND

Daily Mail: "Aus einem Meer der Emotionen, der angespannten Nerven, der euphorischen Freude tauchte Lewis Hamilton als fünfmaliger Weltmeister auf. Eigentlich schien seine Aufgabe einfach, aber es gab im Rennen durchaus anstrengende Momente für ihn. Die Krönung nur eine Formalität? Zwischenzeitlich fühlte es sich nicht so an. Als es dann endlich vorbei war, brannte der größte Rennfahrer des Planeten einige Donuts auf die Strecke und genoss den Beifall der Fans. Dann freute er sich auf seine Hunde Roscoe und Coco."

Formel 1 Fast so gut wie Schumacher Bilder
Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton

Fast so gut wie Schumacher

Lewis Hamilton feiert seinen insgesamt fünften WM-Titel, weil er im Duell mit Sebastian Vettel in Mexiko nur abstrakte Spannung zulässt - einen ganz Großen des Motorsports hat er damit eingeholt.   Von Philipp Schneider

The Sun: "Hamil-Won! Lewis Hamilton ist zum fünften Mal Formel-1-Weltmeister - aber dafür musste er gehörig schwitzen. Der vierte Platz des Briten im Großen Preis von Mexiko reichte, obwohl ihm die fragwürdige Reifenstrategie seines Mercedes-Teams das Leben extrem schwer machte. Vettels zweiter Platz lässt den Deutschen mit der Frage zurück, was alles hätte sein können in einer Saison, die für ihn so großartig begann."

The Guardian: "Lewis Hamilton versuchte lange danach immer noch, das Ausmaß seiner Leistung als fünfmaliger Weltmeister zu begreifen, nachdem er beim Großen Preis von Mexiko den Titel geholt hatte. Der Brite war der Meinung, dass er trotz starker Gegenwehr von Ferrari und Sebastian Vettel stets sein Bestes gegeben hatte, während der Deutsche zugab, dass sie einfach nicht gut genug waren."

FRANKREICH

L'Equipe: "Hamilton, der sanfte Wilde: Nur Michael Schumacher liegt in der Statistik noch vor dem nun fünfmaligen Weltmeister. Aber diese beeindruckende Erfolgsbilanz hindert den Briten nicht daran, ein aufregendes Leben außerhalb des geschäftigen Fahrerlagers zu führen. Reisen, Sport, Mode: Hamilton teilt seinen Alltag bereitwillig in den sozialen Netzwerken."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Hamilton wie Fangio mit fünf Kronen auf dem Kopf. In Mexiko erobert der Mercedes-Champion seinen schönsten Titel. Hamilton ist der König der Formel 1, ein Rockstar, der Schumachers Rekord angreifen kann."

La Repubblica: "Hamilton, ein Champion, der Geschichte schreibt. Jetzt heißt es für ihn, Schumachers Rekord anzugreifen. Auch wenn die Konstrukteursmeisterschaft noch offen ist, ist das Urteil gegen Vettel bereits gefallen. Seit Monza war Sebastian nie wirklich gefährlich."

ÖSTERREICH

Kronen-Zeitung: "Lewis Hamilton ist am Vorgipfel seiner Formel-1-Karriere angekommen. Als nun fünffacher Weltmeister liegt der 33-jährige Engländer gleichauf mit Juan Manuel Fangio und hat nur noch den siebenfachen Rekord-Champion Michael Schumacher vor sich. Hamilton spricht es selbst noch nicht aus, es liegt aber auf der Hand: Ab 2019 peilt der Brite das Ziel an, ebenso viele Titel zu holen wie Schumacher."

SPANIEN

Marca: "Hamilton zieht mit seinem fünften Titel mit dem Mythos Fangio gleich. Jetzt muss er nur noch die Herausforderung Michael Schumacher einholen, der sieben Titel in der Vitrine hat. Sebastian Vettel hatte von Beginn an keine Chance, das Drehbuch umzuschreiben. Vettel hat den Titel nicht in Mexiko, sondern in den sechs vorherigen Rennen verloren. Eine große sportliche Geste, als er Hamilton direkt nach dem Rennen zum Titel gratuliert."

AS: "Hamilton ist Weltmeister. Aus dem Rennfahrer-Himmel grüßt Don Juan Manuel Fangio und heißt ihn willkommen im Klub der ewigen Legenden, der Auserwählten, der fünfmaligen Champions. Ein sehr glücklicher Tag für den Mercedes-Piloten, und das, obwohl er nicht auf dem Podium stand. Verstappen ist die zukünftige Bestie der Formel 1."

El Mundo Deportivo: "Hamilton zieht mit Fangio gleich. Jetzt ist er nur noch zwei Titel von Michael Schumacher entfernt. Der vierte Platz reicht dem Champion, zumal der Druck angesichts des gewaltigen Vorsprungs nicht allzu groß war. Verstappen war diesmal nicht zu bremsen, er hat wieder gezeigt, was für ein fantastischer Pilot er ist."

SCHWEIZ:

Neue Zürcher Zeitung: "Erfolg, Ego und Extrem - Lewis Hamilton wird erneut Formel-1-Weltmeister. Hamiltons Triumph ist die logische Folge einer ungeheuren Leistungssteigerung in der zweiten Saisonhälfte, einer Steigerung, die er zuverlässig wiederholt in seiner Karriere, wobei ihm sein immenses Vertrauen in die eigenen technischen und mentalen Fähigkeiten zugutekommt."

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