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Nationaltorwart Manuel Neuer:Rückkehr mit Zwinker-Smiley

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Manuel Neuer: Nationaltorwart zurück auf dem Rasen

(Foto: AFP)

Torwart Manuel Neuer darf endlich wieder laufen, bald wird er auch Bälle in Empfang nehmen - erstmal nur unter Schulterhöhe. Torwarttrainer Köpke gibt sich zunehmend optimistisch ob der Genesung des Münchners. Dafür wird auch an den freien Tagen gearbeitet.

Von Christof Kneer, St. Leonhard

Ein Bild! Ein echtes Bild! Manuel Neuer ist es zu verdanken, dass es für alle, die an der deutschen Nationalmannschaft interessiert sind, endlich wieder was zu sehen gibt. Manuel Neuer, hüpfend, Manuel Neuer, joggend, Manuel Neuer, mit Ball am Fuß. Ein Lebenszeichen!

Die deutsche Nationalmannschaft gibt es wirklich, das ist eine durchaus brisante Nachricht kurz vor dem Ende des WM-Trainingslagers im Südtiroler Passeiertal. Gewisse Hinweise auf die Existenz dieser Mannschaft hatten sich zuletzt zwar der Tages- und Fachpresse entnehmen lassen, aber Augenzeugenberichte gab es nur unzuverlässige. Man sah manchmal ein paar Nationalspieler beim Aufwärmen, bevor das Training nach 20 Minuten für alle geschlossen wurde, die keine offizielle DFB-Kluft tragen. Aber jetzt: Neuer bei Facebook, mit Zwinker-Smiley und der Bildunterschrift: "Auf dem Weg nach Brasilien."

Man hat die DFB-Elf mitunter für ein Gerücht gehalten in Südtirol, sie hat sich arg rar gemacht, und so hat man sich mangels eigener Eindrücke oft aufs Hörensagen verlassen müssen. Aha, Schweinsteiger geht es besser, aber anscheinend noch nicht gut, soso, Lahm trainiert ein bisschen, aber irgendwie noch nicht so recht. Es war ein Trainingslager der vagen Ankündigungen: Bald steigt der Schweinsteiger ins Teamtraining ein, demnächst folgt der Lahm, irgendwann auch der Neuer. Und der Khedira ist bald bei 100 Prozent, zumindest demnächst, vielleicht auch erst irgendwann.

Das Problem ist ja, dass sie es oft selbst nicht genauer sagen können beim DFB. Sie wollen keine Zeitfenster mehr veröffentlichen, die sie hinterher vielleicht nicht einhalten können. Erst ganz allmählich sehen sie etwas klarer, und vor allem im vermeintlich schwersten Fall, dem des schulterverletzten Torwarts Neuer, geben sie sich zunehmend optimistisch. "Wir müssen uns zwar immer noch von Tag zu Tag näher rantasten", sagt Andreas Köpke, der Torwartminister im Kabinett Löw, "aber wenn die Entwicklung ohne Rückschlag so weiterverläuft, dann mache ich mir überhaupt keine Sorgen." Er mache sich "absolut keine Gedanken darüber, dass es bei der WM nicht passen könnte", sagt Köpke, "und das ist keine gespielte Lockerheit".

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