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Götze fehlt im Champions-League-Finale:"Es tut mir unglaublich leid"

Mario Götze

Nicht dabei beim Champions-League-Finale: Mario Götze

(Foto: dpa)

Schwerer Rückschlag für Borussia Dortmund: Spielgestalter Mario Götze kann am Endspiel in London nicht teilnehmen - und hilft dem FC Bayern nun bereits vor seinem Wechsel nach München. Ein großer Abschied beim BVB bleibt ihm versagt.

Die Optimisten, die in Dortmund äußerst zahlreich sind, haben es nicht wahrhaben wollen. Dass Mario Götze am Dienstag das Training, das weitgehend im Verborgenen abgehalten worden war, hatte abbrechen müssen - reine Vorsichtsmaßnahme, meinten sie. Und dass es nun landauf, landab hieß, dies sei nun aber ein herber Rückschlag für den Herausforderer im Champions-League-Finale am Samstagabend im Wembleystadion - nichts als künstliche Aufregung, wandten die Optimisten ein.

Aber am Mittwoch um vier Uhr nachmittags kam die Nachricht, die selbst die Optimisten als Tatsache zur Kenntnis nehmen mussten: Offensivspieler Mario Götze wird nicht teilnehmen können am Endspiel gegen den FC Bayern in London. All die großen Hoffnungen auf eine rechtzeitige Genesung des Nationalspielers, der sich vor drei Wochen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte - sie bleiben unerfüllt.

Wie eine medizinische Untersuchung am Mittwoch ergab, ist Götzes alte Verletzung bei seiner Rückkehr in das Mannschaftstraining am Vortag wieder aufgebrochen. "Es tut mir unglaublich leid, der Mannschaft in dieser wichtigen Partie nicht helfen zu können", wird der 20 Jahre alte Götze, dem in 17 Champions-League-Spielen bisher zwei Tore glückten, in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Götze wird mit dem Team am Freitag nach London reisen, "um die Jungs abseits des Rasens nach Kräften zu unterstützen", wie er ausrichten ließ. Der große Abschied beim BVB, dem er seit zwölf Jahren angehört, bleibt ihm jedoch versagt. Sein nächstes Spiel wird er beim FC Bayern bestreiten.

Durch seine unfreiwillige Abwesenheit hilft er den in nahezu voller Kaderstärke antretenden Münchnern nun schon vorher. Experten wie Ottmar Hitzfeld halten den Verlust des Spielmachers für eine gravierende Schwächung.

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