Fußball:Irvine: Gewinnen, aufsteigen, feiern, Klamotten verkaufen

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St. Paulis Kapitän Jackson Irvine am Ball. (Foto: Marcus Brandt/dpa/Archivbild)

Kapitän Jackson Irvine kann am Freitag mit dem FC St. Pauli in die Fußball-Bundesliga aufsteigen - und das im Stadtderby beim HSV. Sollte das gelingen, kann er sich aber nicht lange ausruhen.

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Hamburg (dpa/lno) - Sollte der FC St. Pauli am Freitag im Stadtduell beim Hamburger SV den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga perfekt machen, wartet auf Kapitän Jackson Irvine ein anstrengendes Programm. Im Interview des „Hamburger Abendblatt“ (Donnerstag) sagte der australische Nationalspieler, er würde im Erfolgsfall gern die Verantwortung für die Feierlichkeiten übernehmen.

„Und ich bin mir sicher, dass wir da auch was Gutes hinbekommen würden“, versicherte er. „Allerdings musste ich meiner Freundin auch versprechen, dass - egal, was am Freitagabend im Volkspark passiert - ich am Sonnabend pünktlich morgens in ihrem Pop-up-Laden an der Marktstraße stehe und Klamotten verkaufe.“ Topfit werde er dann wohl nicht sein, „aber funktionsfähig“.

Irvine kann mit seiner Mannschaft am Freitag (18.30 Uhr/Sky) mit einem Sieg ausgerechnet beim Rivalen HSV drei Spieltage vor dem Saisonende den Aufstieg vollenden. „Natürlich träumt man als Spieler von solchen Spielen und von solchen Abenden. Dafür spielt man Fußball“, sagte der 31-Jährige. „Aber noch mal: Wir haben es bislang in der Saison gut geschafft, uns trotz aller Rechnereien immer wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und damit werden wir ausgerechnet jetzt nicht aufhören.“

„Die ganze Woche fühlt sich schon besonders an“

Das Derby-Gefühl spüre er schon. „Die ganze Woche fühlt sich schon besonders an. Das Wetter ist besser, die Leute sind draußen, und natürlich ist das Hauptthema in diesen Tagen das Derby“, sagte der Mittelfeldspieler, der im Stadtteil St. Pauli auch wohnt. Es sei eine besondere Woche - für ihn, für den Club und für das ganze Viertel. „Erst der wichtige Sieg gegen Hansa Rostock, der für unser Gefühl extrem wichtig war. Und nun das Stadtderby. Viel mehr geht nicht.“

© dpa-infocom, dpa:240502-99-884552/2

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