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Fußball - Dresden:Dresden-Sportchef: Keine negativen Vorurteile über Stadt

3. Liga
Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker steht neben dem Platz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Dresden (dpa) - Sport-Geschäftsführer Ralf Becker von Fußball-Drittligist Dynamo Dresden hat sich positiv über das Image der sächsischen Landeshauptstadt geäußert. Bei Verhandlungen mit Spielern und einem anschließenden Besuch in der Stadt sei die "Verwunderung oftmals groß", erklärte der 49-Jährige in der "Sport Bild": "Bei manchen herrschen noch ein paar Vorurteile bezüglich Rechtsextremismus und Gewaltbereitschaft. Etwas, das ich bisher null bestätigen kann."

Becker, der im Juli die Nachfolge von Ralf Minge angetreten hatte, will Dynamo nach dem Abstieg "in spätestens zwei Jahren" zurück in die 2. Bundesliga führen. Von vielen Experten werden die Sachsen vor der am Wochenende beginnenden Saison als Top-Favorit für den Aufstieg gehandelt. "Aber in der 3. Liga läuft es selten nach Plan. In dieser Klasse geht es um Existenzen", sprach Becker nach dem Umbruch in der Sommerpause von einer Herausforderung.

Obwohl der Verein wirtschaftlich gesund ist und das Corona-Jahr überstehen kann, wurde bei Dynamo eine Gehaltsobergrenze festgelegt. Spieler, die bei anderen Clubs mehr verdient hätten, mussten überzeugt werden. "Es war uns aber wichtiger, eine Breite an Spielern zu haben, als Topgehälter für weniger Spieler zu zahlen. Das habe ich den Spielern auch so gesagt: Wir wollen eine starke Mannschaft, aber dafür müsst ihr Abstriche machen", erklärte Becker: "Wenn ein Spieler dann zusagt, ist er der richtige."

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