Fußball - Berlin:Sportgericht verurteilt BFC Dynamo zu 10.000 Euro Strafe

Berlin
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration (Foto: dpa)

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Berlin (dpa) - Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) hat den Regionalligisten BFC Dynamo zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt. Zudem muss der Club ein Meisterschaftsheimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, wie der NOFV am Dienstag mitteilte. Die Maßnahme wurde zur Bewährung ausgesetzt, die Bewährungszeit läuft bis zum 30. Juni 2022.

Der Verband reagierte mit dieser Entscheidung auf Vorfälle während der Meisterschaftspartie gegen die BSG Chemie Leipzig am 12. September. Damals hatten BFC-Fans unter anderem mehrfach gefährliche Gegenstände in Richtung der Leipziger Spieler und Betreuer geworfen. Zudem wurden Chemie-Spieler rassistisch beleidigt und antisemitische Parolen skandiert. Der NOFV wertete dies als fortgesetztes unsportliches Verhalten der BFC-Anhänger in Tateinheit mit einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst sowie als diskriminierendes Verhalten der Fans.

Der BFC hat die Möglichkeit, von der Geldstrafe bis zu 4000 Euro für Maßnahmen gegen Rassismus, Rechtsextremismus oder Antisemitismus zu verwenden. Dies müsste dem Verband bis zum 30. März 2022 nachgewiesen werden.

© dpa-infocom, dpa:211026-99-743562/2

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