bedeckt München

Fortuna Düsseldorfs Fabian Giefer:"Ich glaube, dass er das schafft"

"Fabian muss lernen, Kontinuität in seine Leistungen zu bringen. Wenn er das schafft, wird er ein richtig guter Bundesliga-Torwart", sagte der 70-Jährige und nannte Giefer "ein Talent". Werner brummte weiter: "Wenn du dich in der Bundesliga behaupten willst, dann musst du eine Saison lang kontinuierlich gute Leistungen bringen. Dann bin ich gerne bereit zu sagen: Jetzt ist er kein Talent mehr, sondern ein absoluter Klasse-Torwart."

Wäre Giefer jetzt schon ein Klasse-Torwart, das weiß auch Wolf Werner, wären einige Klubs sicher bereit, ihn mit einer ordentlichen Gehaltserhöhung von der Fortuna wegzulocken. Deshalb ist die Strategie des Managers logisch. Doch irgendwann, das ahnt der erfahrene Manager, wird der Torwart wohl nicht mehr zu halten sein, weshalb er schloss: "Ich glaube, dass er das schafft."

Dann werden Werner und sein Klub wieder auf die Suche gehen nach neuen, billigeren Kräften. So wie vor dieser Saison, als mit Maximilian Beister, Assani Lukimya, Thomas Bröker und Sascha Rösler vier ganz wichtige Stützen aus der Aufstiegssaison den Klub verließen. Dafür holte die Fortuna eine ganze Menge neuer Profis, die Anzahl ist umstritten. Werner erzählte, er habe sich mal über die Zahl 20 beschwert, daraufhin hätten einige Medien daraus 25 gemacht. Alles Humbug in seinen Augen. Unbestritten ist, dass er in Mathis Bolly aus Norwegen im Winter wieder einen veranlagten Fußballer gefunden hat, diesmal in Norwegen bei Lilleström SK. Der Stürmer schoss bei seinem ersten Auftritt von Beginn an gleich ein Tor zum 1:0. "Seit November hatte er kein Spiel mehr gemacht und sich in der Vorbereitung leider verletzt. Ich denke, er wird uns noch sehr viel helfen", glaubt Werner.

Vielleicht wieder einer, der sich irgendwann zu Gerüchten um einen Klubwechsel äußern soll. Bei Fabian Giefer kann er bis dahin lernen, wie man das am besten macht im deutschen Fußballbusiness.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema