FC Bayern in der Einzelkritik – Franck Ribéry

Eine bayerische Blaskapelle mit französischem Klarinettenspieler - was kann es Schöneres geben? Ribérys Dribblings erinnern ja an guten Tagen durchaus an ein ausgefeiltes Solo mit hohem Klang. Notgedrungen stellte Leverkusen den jungen Danny da Costa gegen ihn, dem Ribéry nach fünf Minuten das erste Mal, na ja, den Marsch blies. Ribéry ging locker leicht vorbei, seine Vorlage führte zum 1:0. Klimperte auch danach noch hin und wieder schön, was den Zuschauern wenigstens kleine Freuden bereitete. Entscheidendes kam jedoch auch von ihm nicht mehr.

Bild: dpa 24. September 2011, 20:432011-09-24 20:43:07 © sueddeutsche.de/segi