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Bundesliga:Positive Corona-Tests beim FC Bayern

Thomas MUELLER (MÜLLER,Bayern Muenchen) am Ball, hi.v.li:Javi (Javier) MARTINEZ (Bayern Muenchen), Leon GORETZKA (Bayern; Fußball - Thomas Müller Training Sprint

Zwei Positivtests beim FC Bayern: Leon Goretzka (r.) und Javi Martinez.

(Foto: Frank Hörmann/Sven Simon/Imago)

Die Münchner müssen auf ihre Mittelfeldspieler Leon Goretzka und Javi Martinez verzichten, die das Virus ausbremst. Das Spiel gegen Hoffenheim kann aber stattfinden.

Eine erneute Gratulation an seinen Neffen Sebastian will sich Uli Hoeneß diesmal unbedingt ersparen. "Er hat uns beglückwünscht, aber glücklich war er sicher nicht über das Ergebnis", erzählte Sebastian Hoeneß mit einem Schmunzeln über einen Anruf seines Onkels nach dem beachtlichen 4:1-Erfolg der TSG Hoffenheim in der Bundesliga-Hinrunde gegen den großen FC Bayern.

Es war die höchste Pleite in der Amtszeit von Münchens Erfolgstrainer Hansi Flick - und die erste nach einer Superserie von 32 (!) Spielen ohne Niederlage. Am Samstag (15.30 Uhr/Liveticker SZ.de) steht die Revanche an - allerdings ohne Leon Goretzka und Javi Martinez. Die beiden Bayern-Profis sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Leon und Javi sind in Quarantäne und fallen erst einmal aus. Es ist schade, dass es die beiden getroffen hat", sagte Flick. In Gefahr ist die Partie wegen der beiden Fälle nicht. Es sei "alles mit dem Gesundheitsamt abgestimmt", ergänzte der Bayern-Coach.

Und die Bayern, die schon wieder sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten RB Leipzig haben, sind nach einer intensiven Trainingswoche heiß. "Wir sind gut vorbereitet. Im letzten Spiel hatte es Hoffenheim gut gemacht. Sie haben aber auch einen Zeitpunkt erwischt, wo wir müde waren. Das ist jetzt anders", betonte Flick mit Blick auf das Hinspiel, als die Bayern nach dem UEFA-Supercup keine 72 Stunden Zeit zur Regeneration hatten. Nach zuletzt drei Siegen wolle man nun auch gegen die TSG "die Quote ausbauen und gewinnen".

Das wollen die TSG und Sebastian Hoeneß, der bis zum Sommer die "kleinen" Bayern trainierte, jedoch erneut verhindern. "Bayern München hat selten Angst - und wird auch diesmal keine haben. Aber das Hinspiel-Ergebnis wird noch in ihren Köpfen sein. Wir wollen mutig sein und sie ärgern", kündigte der Sohn von Dieter Hoeneß an. Er freue sich "sehr auf die Rückkehr. Es wird sicherlich ein besonderer Moment, am Samstag in der Allianz Arena gegen seinen ehemaligen Verein als Trainer am Spielfeldrand zu stehen".

Mit einem erneuten Coup könnte sich Sebastian Hoeneß auch für eine Zukunft als Coach der "großen" Bayern empfehlen. Oder? "Das ist aktuell wirklich sehr weit weg. Ich habe da noch nicht drüber nachgedacht", sagte er: "Es ist natürlich für jeden Trainer ein Traum, einen Klub wie Bayern München zu trainieren. Aber ich bin gut beraten, in der Gegenwart zu leben." Und die Gegenwart sieht nicht ganz so schlecht aus. War zuletzt schon von einem Ultimatum für Hoeneß die Rede gewesen, so hat die TSG mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen ihre Talfahrt überwunden. Nur die Bayern waren mit neun Zählern besser. Ganz zufrieden sind die Münchner aber angesichts der zähen Spiele längst nicht. "Es ist im Moment nicht so, dass wir die Gegner komplett überrollen", sagte Thomas Müller bei Sky. Man tue sich schwer. Aber, fügte er an: "Wir haben einen riesigen Schritt in der Tabelle gemacht. Und das ist am Ende das, was zählt."

© SZ/sid/jki/bek
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