FC Bayern Boateng-Transfer zerschlägt sich offenbar

Bleibt wohl in München: Jerome Boateng.

(Foto: dpa)

Der Abwehrspieler bleibt wohl in München. Dafür dürfte Juan Bernat den FC Bayern verlassen.

Transfergerüchte im Überblick

FC Bayern: Jérôme Boateng bleibt München wohl doch erhalten. Nach Informationen der Zeitungen Bild und Die Welt ist ein Wechsel des 2014er-Weltmeisters vom Tisch. Zuletzt soll der französische Meister Paris Saint-Germain sein Angebot auf 40 Millionen Euro erhöht haben, München wollte den Berichten zufolge aber 50 Millionen. Präsident Uli Hoeneß hatte schon am Dienstag nach dem Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger einen Verbleib von Boateng (29) angedeutet. Bayern-Coach Niko Kovac hatte zuvor betont, den Innenverteidiger halten zu wollen. Boateng spielt seit 2011 bei Bayern, sein Vertrag läuft bis 2021.

FC Bayern: Der Wechsel des Defensivspielers Juan Bernat (25) zu Paris Saint-Germain steht nach Informationen der Bild-Zeitung derweil kurz vor dem Abschluss. Die medizinische Untersuchung beim Club von Trainer Thomas Tuchel muss noch erfolgen. Die Ablöse für den Spanier, der einen Vertrag bis 2021 bekommen soll, liegt angeblich bei 15 Millionen Euro.

Der FC Bayern hatte Bernat 2014 vom FC Valencia nach München geholt. Der Nationalspieler wurde mit den Bayern viermal deutscher Meister und 2016 DFB-Pokalsieger, er absolvierte für den FCB bislang 113 Pflichtspiele. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte am Montag gesagt, dass sich Bernat bezüglich eines Wechsels "noch in der Überlegungsphase" befände. In Paris wird zudem noch über einen Transfer von Nationalspieler Jérôme Boateng spekuliert. Allerdings scheint ein Verkauf des 29-Jährigen durch den FC Bayern inzwischen eher unwahrscheinlich. "Nach meinem Gefühl von heute Abend bleibt er beim FC Bayern", sagte Hoeneß am Dienstag nach dem Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger.

Mainz 05: Pablo De Blasis wird den Fußball-Bundesligisten nach fünf Jahre Richtung Spanien verlassen. "Er befindet sich auf dem Weg nach Eibar", sagte Sportvorstand Rouven Schröder am Mittwoch und bestätigte ein Angebot des spanischen Erstligisten Sociedad Deportiva aus dem Baskenland. "Es macht wenig Sinn, einem verdienten Spieler Steine in den Weg zu legen, der den extrem starken Wunsch hat, den Verein mit jedem möglichen Nachdruck zu verlassen", erklärte Schröder, betonte aber auch, dass der Wechsel noch nicht perfekt sei. Der 05-Sportchef deutete an, die Ablösesumme nicht zu hoch anzusetzen. De Blasis steht in Mainz noch bis Juni 2019 unter Vertrag und gehörte in den ersten beiden Pflichtspielen zur Startelf.

Bayer Leverkusen: Nach 14 Jahren kehrt Benjamin Henrichs dem Fußball-Bundesligisten den Rücken und wechselt zur AS Monaco. Wie der Werksklub am Dienstagabend mitteilte, unterschrieb der 21-Jährige beim französischen Erstligisten einen Fünfjahresvertrag bis 2023. Die Ablösesumme soll dem Vernehmen nach rund 20 Millionen Euro betragen. In drei Jahren als Profi lief Henrichs 62 Mal in der Bundesliga auf. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er drei Partien, die bislang letzte beim Confed Cup im Sommer 2017. "Benny hat seit seinen Kindheitstagen unterm Bayer-Kreuz an den Ball getreten und dabei tolle Erfolge gefeiert. Für seinen neuen Lebensabschnitt im Ausland wünschen wir ihm alles Gute", sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler.

Henrichs durchlief seit 2004 die Nachwuchsabteilung der Leverkusener und spielte für diverse U-Nationalmannschaften. 2015 holte ihn der damalige Bayer-Trainer Roger Schmidt zu den Profis und schulte ihn vom Mittelfeldspieler zum Verteidiger um. Ein Jahr später erhielt Henrichs die Fritz-Walter-Medaille in Gold, mit der der Deutsche Fußball-Bund (DFB) jährlich hoffnungsvolle Talente ehrt. In der abgelaufenen Saison kam er über die Rolle des Reservisten bei Leverkusen aber kaum hinaus.

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