Elf des Spieltags – Timo Gebhart

Timo Gebhart: Die Heimreise hätte für den 1. FC Nürnberg so entspannt werden können, so harmonisch. Mit argen Verletzungssorgen war der Club nach Augsburg gereist - mit einem 1:0-Sieg und drei wichtigen Punkten im Abstiegskampf stiegen die Nürnberger wieder in den Bus. Trainer Gertjan Verbeek bewies Kreativität im Umgang mit dem verbliebenen Personal, stopfte die Löcher in der Stammelf, so gut es ging. Verbeek bewies aber auch Sturheit und Härte im Umgang mit Mittelfeldspieler Timo Gebhart. 55. Minute, zweiter Wechsel beim Club: Gebhart kommt für Mak. 81. Minute, dritter Wechsel beim Club: Pekhart kommt für Gebhart. Nur 26 Minuten auf dem Feld, für solche Ungeheuerlichkeiten hat der Volksmund den Begriff "Höchststrafe" erfunden. Verbeek erklärte seinen Eingriff wie folgt: "Wir machen Absprachen, wenn einer reinkommt. Und er kommt rein, macht dann aber sein eigenes Spiel und hält sich gar nicht an die Absprachen." Gebhart stapfte nach seiner Auswechslung wütend davon. Einfacher wird seine Situation beim FCN damit nicht.

(bero)

Bild: dpa 17. Februar 2014, 08:122014-02-17 08:12:03 © Süddeutsche.de/jbe