Elf des SpieltagesDie Motzkis des Spieltags

Schalke kämpft mit dem traditionellen Chaos, der TSV 1860 München protestiert und selbst Pep Guardiola schimpft.

Interviews vorm Spiel sind so eine eigene Geschichte und eigentlich sollte man sie als Trainer auch sein lassen. Besonders, wenn man in einer Situation steckt wie Schalkes Trainer André Breitenreiter "Was ist das für ein Gefühl für einen Trainer, der nur noch fünf Spiele in verantwortlicher Funktion ist?", fragte Sky-Reporter Ecki Heuser maximal provokant vor dem Spiel gegen Bayern München. Es steht ja die Info unbestätigt im Raum, dass Breitenreiter Ende der Saison durch den Augsburger Markus Weinzierl ersetzt wird. "Es ist Fakt, dass ich noch ein Jahr Vertrag habe. Ich bin der Schalke-Trainer, und das werde ich auch in der nächsten Saison sein", sagte Breitenreiter und drohte kurz darauf, das Interview abzubrechen.

Horst Heldt, dessen Abschied als Manager am Ende der Saison sicher ist (er wird durch den Mainzer Christian Heidel ersetzt), sagte dann nach dem Spiel. "Das Thema ist absolutes Gift. Ich erbitte mir mal Ruhe im Saisonendspurt. Störfeuer von außen helfen nicht." Ruhe auf Schalke. Wünsche der gleichen Kategorie sind übrigens: Ein Perpetuum mobile, Weltfrieden oder schwarz-gelbe Trikots auf Schalke.

(schm)

Bild: dpa 18. April 2016, 09:582016-04-18 09:58:01 © sz.de/schm/hum/holz