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Nationalmannschaft:Erst Müller, dann Flick

Auch Klinsmann fragt nach Müller

Bald wieder im DFB-Trikot zu sehen? Thomas Müller, hier abgelichtet im Jahr 2018.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Beim DFB kündigen sich zwei prominente Comebacks an: Thomas Müller wird wohl bei der EM mitspielen - und Hansi Flick nach dem Turnier den Job des Bundestrainers übernehmen.

Wenn es so kommt, wie es am Dienstag klang, dann stehen der deutschen Nationalmannschaft zwei prominente Comebacks bevor: Immer wahrscheinlicher wird, dass Thomas Müller die DFB-Elf bei der anstehenden Europameisterschaft verstärken wird - und als mindestens genauso wahrscheinlich gilt, dass die Elf nach dem Turnier von Hansi Flick trainiert werden wird.

Der DFB-Direktor Oliver Bierhoff berichtete bei einem EM-Workshop am Dienstag von "guten Gesprächen" mit Flick, die er nun zügig "intensivieren" wolle. "Ich weiß auch, welche Bedeutung der DFB und die Nationalmannschaft vorneweg für ihn hat. Da schauen wir mal, wie seine Gedankengänge in den nächsten Tagen sind", sagte Bierhoff, der sich beim Trainer-Thema betont "zuversichtlich" gab.

Noch vor dem Start der EM am 11. Juni soll die Personalie bekannt gegeben werden, zu erwarten ist aber wohl, dass es schneller geht. Flick wird nach dem letzten Bundesliga-Spieltag am 22. Mai in Urlaub gehen, idealerweise sollte bis dahin auch offiziell Klarheit bestehen.

Löw verschiebt den Start der EM-Vorbereitung vom 25. auf den 28. Mai

Was eine Rückkehr von Thomas Müller angehe, wich Bierhoff aus. Es sei "nicht richtig, da Zwischenstände zu geben", sagte er, es sei auch "Sache des Bundestrainers". Laut Bild-Zeitung soll Löw aber bereits mit Müller telefoniert haben, angeblich habe der Bundestrainer dem Bayern-Spieler signalisiert, dass er ihn zurückholen wolle. Eine Bestätigung wird aber erst am 19. Mai erwartet, an diesem Tag wird Löw seinen EM-Kader benennen.

Bei einer Klausurtagung in Berlin bespricht Löw gerade mit Bierhoff und seinem Trainerstab nicht nur einige Kaderpersonalien, sondern auch die exakten Abläufe rund ums Turnier. Da sich der DFB-Tross nun für die komplette Zeit bis zum Turnierende in eine Corona-Blase begeben wird, verschiebt Löw den Start der EM-Vorbereitung vom 25. auf den 28. Mai; erst dann beginnt das Trainingslager in Tirol mit einem Testspiel gegen Dänemark am 2. Juni in Innsbruck.

Während des Turniers wird die Mannschaft beim DFB-Partner Adidas in Herzogenaurach Quartier beziehen - in einem kleinen Dorf, das eigens auf dem riesigen Areal errichtet wurde. Im sogenannten "Home Ground" solle "der Spirit für das Turnier aufgebaut werden", sagte Bierhoff - so wie im legendären Campo Bahia in Brasilien.

© SZ/dpa/nee/ebc
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