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Stimmen zum Finale:"Wenn ich darüber nachdenke, fange ich an zu weinen"

Manchester City v Chelsea FC - UEFA Champions League Final

Thomas Tuchel mit seiner Familie nach der Siegerehrung.

(Foto: David Ramos/Getty Images)

Thomas Tuchel dankt seiner Familie, Antonio Rüdiger seinem Trainer und Kai Havertz denkt an seine Kindheit. Stimmen zur Champions League.

Thomas Tuchel (Trainer FC Chelsea, bei Sky): "Ich laufe wie durch einen Film. Meine Kinder sind hier, meine Frau, meine Eltern. Meine Oma schaut zu Hause zu und ist über 90! Für die alle ist das jetzt. Wenn ich darüber nachdenke, fange ich an zu weinen. Es war sauschwer. Wir haben auch Glück gebraucht, um zu Null rauszugehen. Trotzdem: Wir haben es gestern gefühlt, wir haben es vorgestern gefühlt. Wir haben die ganze Zeit gesagt: Wir sind der Stein im Schuh von Manchester City."

Pep Guardiola (Trainer Manchester City): "Es war eine außergewöhnliche Saison, unglücklicherweise konnten wir nicht gewinnen. Wir müssen arbeiten, um eines Tages wieder hier zu stehen. Es war ein enges Spiel. Wir haben ein richtig gutes Finale gespielt. Besonders in der zweiten Halbzeit. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme, weil es unser erstes Finale war."

Antonio Rüdiger (FC Chelsea, bei Sky): "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich hätte nie gedacht, dass ich so weit kommen werde. Ich habe keine Stimme mehr. Wir haben gelitten, wir waren bereit zu leiden. Wir hatten diese eine Chance und wir haben sie genutzt. Ich war am Boden, aber ich habe gezeigt, dass man Menschen, die am Boden liegen, nicht unterschätzen darf. Danke an den Trainer."

Timo Werner (FC Chelsea, bei Sky): "Überragend. Deswegen sind wir hier hergekommen, deswegen wurden wir gekauft, um diese Momente zu erleben. In der zweiten Halbzeit war es purer Wille, das Ding zu gewinnen. Wir wollten es einfach. Wir waren in der Liga abgeschlagen. Aber wir haben zusammengehalten. Wir haben so viel Potential mit jungen Spielern."

Kai Havertz (FC Chelsea, bei Sky): "Für mich geht ein Kindheitstraum in Erinnerung. Meine Familie ist im Stadion, meine Oma guckt zu Hause zu. Ein unfassbares Gefühl. Jetzt mache ich das 1:0, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich habe Glück, dass der Ball beim Torwart unten durch rutscht."

© SZ/sid/dpa/ska
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