Ein Schmankerl zum Schluss - wohlgemerkt in Zeiten mobiler Kommunikation, in denen sich Profis mitunter entscheiden müssen, ob sie das Zweit- oder Dritt-iPhone mit zum Training nehmen. Ein gutes altes Faxgerät hat jedenfalls den Wechsel von Maxim Choupo-Moting vom Hamburger SV zum 1. FC Köln verhindert. Die Geschehnisse im Zeitraffer: Vater Just Choupo-Moting wollte den unterschriebenen Vertrag um 17.49 Uhr zum 1. FC Köln faxen, das Faxgerät streikte, der Vertrag fand kurz darauf den Weg zur DFL nach Frankfurt - jedoch erst um 18.12 Uhr. Um 18.00 Uhr schloss jedoch die deutsche Transferliste, Choupo-Moting bleibt ein Hamburger. "Die DFL hat uns mitgeteilt, dass die Unterlagen nicht rechtzeitig eintrafen und der Transfer nicht zustande kommt", sagt Kölns-Geschäftsführer Claus Horstmann: "Ihr Standpunkt ist: Für technische Probleme können wir nichts. Wir aber auch nicht. Wir haben gegen die Entscheidung Beschwerde eingelegt. Unsere Hoffnung ist aber gering, dass wir die DFL noch überzeugen."

Bild: AFP 1. Februar 2011, 10:432011-02-01 10:43:07 © sueddeutsche.de/jbe/ebc