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Borussia Dortmund:Tuchel über Isak: "Kannte den Spieler nicht"

Neu beim BVB: der Schwede Alexander Isak.

(Foto: AFP)

Der BVB verpflichtet ein schwedisches Talent - doch der Trainer erfährt erst spät davon. Schalke 04 holt Daniel Caligiuri.

Trainer Thomas Tuchel vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund war in das Bemühen um das schwedische Supertalent Alexander Isak erst spät eingeweiht. "Es ist alles sehr schnell entschieden worden. Der Informationsfluss war sehr kurzfristig. Das ist aber bei solchen Perspektivtransfers ganz normal, dass der Trainer eine späte Rolle hat", sagte der 43-Jährige am Mittwoch nach dem BVB-Training."Ich kannte den Spieler nicht", sagte Tuchel: "Es ist aber auch nicht möglich, dass ich alle 16- und 17-Jährigen kenne. Weil es ein Perspektivtransfer ist. Da leisten das Scouting und Sportdirektor Michael Zorc natürlich große Vorarbeit." Daher komme er bisweilen "erst sehr spät zum Tragen. Das ist aber ganz normal."

Von der Verzögerung in der internen Kommunikation hatte die Sport Bild berichtet.Tuchel zeigte sich begeistert von Isak (17), der von AIK Solna gekommen war und am Mittwoch erstmals mit dem BVB trainierte. "Es passt perfekt. Das ist ein Transfer, der dem Verein eine unglaublich langfristige Planungssicherheit bietet. Das macht für den BVB zu 100 Prozent Sinn", betonte er: "Ich habe kein Veto eingelegt." Auch bei den Transfers von Emre Mor und Ousmane Dembélé sei er "erst sehr spät involviert" gewesen.

Caligiuri wechselt nach Schalke

Fußball-Bundesligist Schalke 04 steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Daniel Caligiuri vom Ligarivalen VfL Wolfsburg. Vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung wird der 29 Jahre Offensivspieler bei den Königsblauen einen Vertrag bis 2020 erhalten. Die Ablösesumme für den Deutsch-Italiener soll zwischen 2,5 und 3,5 Millionen Euro liegen. "Wir haben nach einem flexiblen Spieler Ausschau gehalten, der sowohl links als auch rechts spielen kann und die Bundesliga kennt. Beides trifft auf Daniel Caligiuri zu", sagte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel: "Nach der Verletzung von Abdul Rahman Baba hatten wir jetzt Bedarf auf dieser Position, deshalb haben wir seine eigentlich für den Sommer angedachte Verpflichtung vorgezogen."

Caligiuri war 2013 für 4,5 Millionen Euro vom SC Freiburg nach Wolfsburg gewechselt und hatte sich zum Leistungsträger bei den Niedersachsen entwickelt. In der laufenden Saison stand er in 16 von 17 Bundesligaspielen auf dem Platz. Der Vertrag des Mittelfeldspielers bei den Wölfen wäre im Sommer ausgelaufen.

© Süddeutsche.de/sid/ebc
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