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Skifahren in der Schweiz:Skigebiet Les Diablerets mit Mont-Blanc-Blick

Oberhalb des mondänen Städtchens Villars tut sich ein riesiges Skigebiet auf, das bis auf knapp 3000 Meter hinaufreicht. Aussicht, Pistenqualität und Verpflegung sind beeindruckend.

Fast schon etwas nostalgisch wird einem bei der Fahrt mit den roten Eiergondeln von Les Diablerets nach Isenau zumute, schließlich konnte die Gondelbahn im Jahr 2003 ihr 50. Jubiläum feiern.

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Seit 1999 führt eine komplett neue, supermoderne Seilbahn in zwei Sektionen in die Gletscherregion.

(Foto: Foto: Tourismusbüro Villars)

Die gemütliche Bahn passt zum überschaubaren Familienskigebiet Isenau, dessen sonnige und überwiegend sanft geneigten Hänge sich zwischen Palette d'Isenau und Floriettaz ausbreiten und so den notwendigen Gegenpol zu den abweisenden Abstürzen des 3251 Meter hohen Diablerets-Massivs bilden. Das ragt genau gegenüber auf und zieht die Blicke nachgerade magisch an.

Eindrucksvolle Architektur auf 3000 Metern Höhe

Genauso wie die kühne Seilbahnstation, die auf knapp 3000 Metern in der Steilflanke klebt. 1964 wurde die erste Seilbahn vom Col du Pillon auf die Diablerets eingeweiht, die damals in drei Sektionen den Höhenunterschied überwand. Seit 1999 führt eine komplett neue, supermoderne Seilbahn in zwei Sektionen in die Gletscherregion, in der die vom Schweizer Architekten Mario Botta entworfene Bergstation eindrucksvoll eine neue, zeitgenössische Bauweise verkörpert.

Tafeln mit Traumblick

Im zweiten Stock ist ein Restaurant mit 100 Plätzen untergebracht, in dem man mit Traumblick auf die Gipfelwelt speisen kann - während unten auf den flachen Schneefeldern des Tsanfleuron-Gletschers vor der Kulisse der Walliser Viertausender Skifahrer und Snowboarder "den Pulver" genießen, und Winterwanderer einen Ausflug zur kühn am Fuße eines markanten Felszahns gelegenen Hütte L'Espace unternehmen.

Die skifahrerische Krönung ist die Abfahrt durch den grandiosen Felskessel Combe d'Audon, eine Folge überaus großzügiger Hänge inmitten einer einmaligen Landschaft. Bis hinunter nach Reusch überwindet man dabei 14 Kilometer und rund 1600 Höhenmeter.

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