Geplant war eigentlich ein leichter Steig für die Allgemeinheit, quasi als Gegensatz zum derzeitigen Trend der immer schwereren und spektakuläreren Klettersteige.

Doch dann kam der Ehrgeiz durch und man baute zusätzlich zum Isidor-Steig eine äußerst schwierige Variante.

Beim Einstieg muss man sich daher entscheiden: Entweder links zum maximal mittelschweren Isidor-Klettersteig, den der Großteil der Klettersteig-Liebhaber bewältigen kann, oder doch rechts zur extra schweren Variante für die absoluten Könner. Die Klettersteige führen bis zur Hängebrücke fast parallel in die Höhe - wir wählen die einfachere Variante, die für den Großteil der Kletterer geeignet ist.

Benannt ist der Klettersteig nach dem Schönauer Isidor Grassl (Grünauerer), der bereits vor längerer Zeit auf ähnlicher Trasse eine abschnittsweise mit dünnem Stahlseil markierte Tour eröffnet hatte.

Foto: Stefan Herbke

24. September 2009, 20:462009-09-24 20:46:00 © sueddeutsche.de/dd