Nach dem Wetterumschwung war auf dem Weg abwärts bereits ein Sherpa in eine Schlucht gestürzt. Am späten Nachmittag des 8. Juli 1934 stiegen die beiden Österreicher Peter Aschenbrenner und Erwin Schneider vorweg, um eine Spur für die nachfolgenden Expeditionsmitglieder vorzubereiten. Als die anderen Teilnehmer nachkamen, starben neun von ihnen auf dem Weg hinunter, darunter Expeditionsleiter Willy Merkl. Seine und die Schreie des Sherpas, der ihn begleitete, sollen von einem Grat herab noch tagelang zu hören gewesen sein. Elf Teilnehmer starben 1934 am Nanga Parbat. Die in Deutschland von den Nazis gleichgeschaltete Presse prägte das Schlagwort "Schicksalsberg der Deutschen".

Im Bild: Mitglieder der deutschen Nanga-Parbat-Expedition

Bild: SCHERL 3. Juli 2013, 09:492013-07-03 09:49:39 © Süddeutsche.de/cag/dpa/kaeb/rus