Nanga-Parbat-Erstbesteigung vor 60 JahrenTriumph über den Tod

Am 3. Juli 1953 stand erstmals ein Mensch auf dem Gipfel des Nanga Parbat. Für dieses Ziel hatten zuvor viele Bergsteiger ihr Leben gegeben. Tragödien, die dem Nanga Parbat den Ruf als "Schicksalsberg" bescherten: ein Rückblick.

Am 3. Juli 1953 stand erstmals ein Mensch auf dem Gipfel des Nanga Parbat. Für dieses Ziel hatten zuvor viele Bergsteiger ihr Leben gegeben. Tragödien, die dem Nanga Parbat den Ruf als "Schicksalsberg" bescherten: ein Rückblick.

Allein sein Anblick flößt Respekt ein: 8125 Meter hoch thront der Nanga Parbat im westlichen Himalaya in Pakistan. Sein Name bedeutet "Nackter Berg" wegen seiner fast schneefreien Gipfelzone. Einheimische nennen ihn auch Diamir: "König der Berge". Anders als der vom Massentourismus überlaufene Mount Everest ist der neunthöchste Gipfel der Welt aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen mit viel Schnee und Eis auf dem Weg zum Gipfel ein Berg für Alpinexperten. Noch heute gilt er als einer der anspruchvollsten Achttausender. Während auf dem Everest teils Hunderte pro Saison mit kommerziellen Touren starten, gab es am Nanga Parbat insgesamt nur ein paar hundert erfolgreiche Besteigungen. Dutzende Alpinisten und Sherpas ließen ihr Leben, unter ihnen viele deutschsprachige Bergsteiger.

Bild: SCHERL 3. Juli 2013, 09:492013-07-03 09:49:39 © Süddeutsche.de/cag/dpa/kaeb/rus