Kreuzfahrten und CoronaNorwegens Stolz und Schande

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Die Reederei Hurtigruten gehörte zu den ersten, die den Betrieb im Juli wieder aufnahmen.
Die Reederei Hurtigruten gehörte zu den ersten, die den Betrieb im Juli wieder aufnahmen. (Foto: Hurtigruten/dpa-tmn)

Die Regierung fühlt sich verraten, das Volk fühlt sich betrogen: Das Corona-Desaster der Kreuzfahrtlinie Hurtigruten bewegt das ganze Land.

Von Kai Strittmatter

Als vor mehr als 100 Jahren erstmals eine Schifffahrtslinie die Orte der mehr als 2600 Kilometer langen Westküste Norwegens ganzjährig verband, da war das für viele der isolierten Gemeinden eine neue Lebensader: eine zuverlässige Verbindung und so schnell, dass die Eigner die Linie "Hurtigruten" tauften, Expressroute. Vom südnorwegischen Bergen bis hoch ins arktische Kirkenes transportierten die Schiffe Post, Fracht und Menschen und trugen so dazu bei, das lang gestreckte Land zusammenzuhalten.

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