StädtereiseBunte Bauten gegen den Blues

Es gibt Städte weltweit, in denen Nebel, Wüstensand oder lange Wintertage die Aussicht trüben. Doch diese Häuser hellen die Stimmung auf: Sie sind wahrlich farbenfroh.

Von Eva Dignös und Katja Schnitzler

Quindío, Kolumbien

Unter den Provinzen Kolumbiens ist Quindío die kleinste, sie besteht nur aus zwölf Gemeinden - ist aber dennoch dicht besiedelt, jedenfalls für kolumbianische Verhältnisse. Wenn man sich diesen faulen Hund anschaut, der im schmalen Schattenstreifen döst, könnte man nicht darauf kommen, dass hier vor allem ein belebendes Gut kultiviert wird: Kaffee. Etwas mehr in Schwung kommen Besucher daher im Parque Nacional del Café in Montenegro: in Achterbahnen namens "Kráter" für die Großen oder "Barón Rojo" für die nicht zu geschichtsbewussten Kleinen, die in winzigen roten Doppeldecker-Flugzeugen kreisen; ein Mythen-Pfad vermittelt südamerikanische Sagen und natürlich gibt es ein Kaffeemuseum. Ach ja, getanzt wird auch, zumindest in Shows.

Bild: Alberto Cocchi/Unsplash 21. November 2018, 14:452018-11-21 14:45:11 © SZ.de/kaeb/edi/dd