Wimbachgrieshütte, 1327 Meter

Wie eine Oase liegt die Schutzhütte der Naturfreunde Deutschlands im fast wüstenartigen Schuttstrom des Wimbachgries am Fuß des Watzmanns. Schon der Anstieg von der Wimbachbrücke ist ein landschaftliches Erlebnis.

Den Auftakt bildet die Wimbachklamm, dahinter ändert sich das Landschaftsbild: Links streben die Flanken zum Watzmann, rechts zum Hochkalter, im Talschluss stehen die Felszacken der Palfelhörner und in der Mitte fasziniert ein breiter, bis zu 320 Meter mächtiger und rund neun Kilometer langer Schuttstrom.

Wasser fließt nur auf den ersten Metern, danach wird es ruhig im Wimbach. Fast wüstenartig flimmert die Hitze über dem trockenen Geröllstrom, lediglich Rinnen zeigen, wo das Wasser während der Schneeschmelze oder nach heftigen Regenfällen fließt. Und nach drei Stunden Gehzeit erreicht man die einzige Oase in dieser Steinwüste - die Wimbachgrieshütte.

www.wimbachgrieshuette.de

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Foto: Stefan Herbke

(sueddeutsche.de/dd/kaeb/cmat)

26. August 2011, 16:552011-08-26 16:55:00 © sueddeutsche.de/dd