Berggorillas in RuandaZu Besuch bei Verwandten

Eigentlich sollen Touristen einen Abstand von fünf Metern zu den Berggorillas in Ruanda wahren. Doch nicht jeder Gorilla kennt die Regel.

Mehr als 15 Jahre sind vergangen seit dem Völkermord in Ruanda. Für Reisende gilt das ostafrikanische Land wieder als sicher, selbst ein Abstecher in das ehemals umkämpfte Grenzgebiet rund um die Virunga-Vulkane ist heute möglich. Und er lohnt sich: Dort leben die letzten Berggorillas, bedroht durch Bürgerkriege und Wilderei.

International bekannt gemacht hat sie der Film "Gorillas im Nebel", der vom Leben und Arbeiten der Primaten-Forscherin Dian Fossey erzählt. Die Amerikanerin kam Ende der 1960er Jahre nach Ruanda, um die Primaten zu erforschen und zu schützen. Fossey ist es wohl zu verdanken, dass auch heute noch Berggorillas in den Bambuswäldern der Virunga-Vulkane leben. Ein Besuch bei diesen Menschenaffen ist ein einmaliges Erlebnis, das auf keinen Fall bei einer Reise durch Ruanda fehlen sollte - auch wenn es 500 Dollar pro Person kostet. Das Geld ist gut angelegt, mit ihm werden die Tiere geschützt.

Bild: AFP 13. Dezember 2011, 13:262011-12-13 13:26:00 © Berit Waschatz, dpa/dd