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Ausflugsziele in Deutschland:16 Reisetipps für die deutschen Bundesländer

Wo verschwindet mal eben die Donau, welche Dörfer sind eine runde Sache und wann führt der Graf durchs Schloss? Tipps für kleine Fluchten in Deutschland.

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16 Geheimtipps aus den 16 deutschen Bundesländern

Quelle: Anita Schmidt/Donaubergland GmbH /dpa-tmn

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Urlaub in Deutschland ist ein sehr beständiger Trend. Viele Regionen und Reiseziele sind dabei weithin bekannt: der Zwinger in Dresden, Schloss Neuschwanstein, der Hamburger Hafen und das Brandenburger Tor zum Beispiel. Doch in jedem Bundesland gibt es auch weniger bekannte Orte, die einen Besuch wert sind. 16 Tipps für Ihre nächsten Entdeckungsreisen in 16 Bundesländern.

Baden-Württemberg: Oberlauf der Donau

Die Donau als zweitlängsten europäischen Strom kennt jeder. Doch wahrscheinlich die wenigsten kennen die wilde Seite des Flusses in Baden-Württemberg. Von der Quellregion im Schwarzwald bahnt sich der junge Fluss seinen Weg am Südrand der Schwäbischen Alb entlang, wo sich das Donautal mit hoch aufragenden Kalkfelsen und dem schmalen Flussbett bildete. Spannend für Urlauber kann auch die Suche nach den Anfängen des Flusses sein. "Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg", sagt der Volksmund. Doch auch die Bregquelle bei Furtwangen und die Quelle des Donaubachs in Donaueschingen werden als Anfänge des Flusses diskutiert. Einige Kilometer weiter ereignet sich ein Naturphänomen: die Donauversickerung bei Tuttlingen. An etwa 150 Tagen im Jahr versinkt hier die Donau komplett im Flussbett und gelangt über ein unterirdisches Karstwassersystem in den sogenannten Aachtopf - 60 Stunden nach dem Versickern.

Weitere Informationen unter www.die-junge-donau.de und www.donauversickerung.info.

Zurück zu den Ursprüngen geht es auch in den archäologischen Stätten der Schwäbischen Alb - mehr dazu in dieser Reportage.

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Quelle: Gert Krautbauer/Bayern.by/dpa-tmn

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Bayern: Käse aus Gunzesried

Ein ganzes Dorf macht Käse - so lässt sich vielleicht am besten die Sennerei Gunzesried in der Nähe von Sonthofen beschreiben. Seit 1892 wird in der laut Bayern Tourismus ältesten Sennerei des Freistaats Käse produziert. Sie befindet sich als Genossenschaft im Besitz der örtlichen Bauern. In der Sennerei gibt es einen kleinen Verkaufsbereich und einige Tische, an denen verschiedene Käsesorten bei einer Brotzeit direkt verzehrt werden können. Auch bei einer kleinen, thematisch passenden Wanderung ist die Sennerei ein guter Stopp. Der Weg führt von Gunzesried aus an der Senn-Alpe vorbei über einen kleinen Höhenweg wieder zurück zur Sennerei im Dorf.

Weitere Informationen unter www.gunzesrieder-bergkaese.de.

Eine schöne Wanderung auf den nahegelegenen Allgäuer "Blumenberg" Fellhorn ist hier beschrieben.

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Quelle: Winfried Liebrich/Buddhistisches Haus/dpa-tmn

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Berlin: Buddhistisches Haus

In Frohnau im Norden der Stadt liegt der laut Visit Berlin älteste buddhistische Tempel Europas. Der Arzt und Schriftsteller Paul Dahlke hat ihn von 1922 bis 1924 für die von ihm gegründete Buddhistische Gemeinde errichtet. Besucher betreten das Gelände durch das Elefantentor. 73 Stufen über acht Treppenabsätze sind zu passieren, die den achtfachen Weg Buddhas zur Erlösung symbolisieren. Zu sehen sind der Tempel, die angeschlossene Bibliothek und der Garten täglich von 10 bis 18 Uhr. Wem der bloße Anblick nicht reicht: Es werden auch Meditationskurse, Führungen und Vorträge angeboten.

Weitere Informationen unter www.buddhistisches-haus.de.

Mehr Tipps für besondere Erlebnisse und Besichtigungen in Berlin finden Sie hier auf unserer Themenseite.

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Quelle: Steffen Lehmann/TMB-Fotoarchiv/dpa-tmn

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Brandenburg: Uckerseen

Mehr als 3000 Seen gibt es in Brandenburg. Der Unteruckersee bei Prenzlau ist mit sieben Kilometern Länge einer der größten. Mit dem Oberucker- und dem Potzlower See bildet er eine Art Seen-Trio. Unter- und Oberuckersee sind durch den Ucker-Kanal verbunden. Per Boot durchquert man hier eines der größten zusammenhängenden Schilfgebiete Deutschlands. Die Seen lassen sich besonders gut erkunden per Kanu und in einer Kombination aus Fahrradtour und dem Fahrgastschiff Onkel Albert, das in Warnitz ablegt.

Weitere Informationen unter www.ferienregionuckerseen.de.

Wie es sich anfühlt, mit einem DDR-Faltboot in der Gegend der Seenplatte von Mecklenburg und Brandenburg Urlaub zu machen, hat unser Autor hier aufgeschrieben.

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Quelle: BTZ Bremer Touristik-Zentrale/dpa-tmn

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Bremen: Sternstunden

Gemessen an der Einwohnerzahl hat Bremen in Deutschland die höchste Beschäftigungsdichte in der Luft- und Raumfahrt. In mehr als 140 Betrieben und rund 20 Forschungseinrichtungen arbeiten laut der Bremer Touristik-Zentrale etwa 12 000 Menschen. Nun hat Bremen das Raumfahrtjahr "Sternstunden 2018" ausgerufen. Unter anderem gibt es Führungen bei Airbus, wo das Columbus-Modul der Raumstation ISS entstand (im Bild). In einem Nachbau erfahren Besucher Wissenswertes über das Leben im All. Für Besucher geöffnet haben auch der Fallturm im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation, wo mit Schwerelosigkeit experimentiert wird, sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Weitere Informationen unter www.bremen-tourismus.de/raumfahrt.

Grüner wird's nicht: die Parks der Hansestadt Bremen werden in diesem Text vorgestellt.

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Quelle: Mascha Brichta/dpa-tmn

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Hamburg: Ottensen

Viele Hamburger nennen den Altonaer Stadtteil Ottensen noch immer "Dorf". Die Ursprünge gehen in der Tat auf ein holsteinisches Dorf zurück, damals mit dem Namen Ottenhusen. Heute ist Ottensen eines der lebendigsten Viertel Hamburgs mit einer Kneipen- und Restaurantszene, die sich sehen lassen kann. Ein Höhepunkt im Jahr ist das Kultur- und Straßenfest Altonale. "Die Fabrik" dient seit 1971 als Kulturzentrum und wurde unter anderem durch Otto Waalkes, Inga Rumpf und Udo Lindenberg bekannt. Fünf Theater gibt es im Stadtteil und mit dem "Zeise" eines der schönsten Kinos.

Weitere Informationen unter www.hamburg.de/ottensen.

Was sich sonst noch alles zu sehen lohnt in Hamburg, haben wir hier auf unserer Themenseite zur Hansestadt gesammelt.

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Quelle: Nationalpark Kellerwald-Edersee/dpa-tmn

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Hessen: Warzenbeißer Kunstweg

Im Nationalpark Kellerwald-Edersee steht die Natur an erster Stelle - und an zweiter die Kunst: Zehn sogenannte Land-Art-Objekte bilden den Warzenbeißer Kunstweg. Sie sind in die Landschaft an der Bloßenberg-Route integriert. Einige Objekte sind dauerhaft, andere sollen sich mit der Zeit langsam auflösen. Und der Name des Kunstwegs? Der Warzenbeißer ist eine Heuschreckenart, die in vielen Teilen Deutschlands bereits ausgestorben ist, im Nationalpark finden die Heuschrecken aber einen Lebensraum.

Weitere Informationen unter www.nationalpark-kellerwald-edersee.de.

Falls es Sie aber doch eher in die hessische Metropole Frankfurt zieht: hier finden Sie Städtereisetipps des früheren SZ-Korrespondenten.

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Quelle: Ulf Böttcher/TMV/dpa-tmn

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Mecklenburg-Vorpommern: Schweriner See

Wie heißt Norddeutschlands zweitgrößter See? Auf den Schweriner See würden wahrscheinlich nicht viele Menschen tippen - wenn sie ihn überhaupt kennen. Knapp 62 Quadratkilometer misst er, und seit 2000 ist er ein europäisches Vogelschutzgebiet. Erkunden lässt er sich mit Booten aller Art, außerdem gibt es Fahrrad-, Reit- und Wanderwege. Ein besonderes Ausflugsziel ist Schloss Wiligrad. Am Ende des 19. Jahrhunderts am Steilufer errichtet, liegt es in einer außergewöhnlichen Gartenlandschaft. In der DDR diente das Schloss als Parteischule und später als Ausbildungsstätte der Polizei. Im Park entstanden Schießstände und Bunkerhügel. Heute finden im Schloss Kunstveranstaltungen statt.

Weitere Informationen unter www.schwerin.m-vp.de/schloss-wiligrad/.

Und noch eine besondere Idee für den Urlaub im Norden: Wie wäre es mal mit einer Übernachtung in einem Leuchtturm?

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Quelle: Skyimage21/Tourismus Niedersachen/dpa-tmn

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Niedersachsen: Wendland

Den meisten Menschen in Deutschland ist das Wendland wahrscheinlich vor allem durch Gorleben und den Protest gegen das Atommülllager bekannt. Die Region ist aber auch als Reiseziel interessant: vor allem die Rundlingsdörfer, bei denen sich die Häuser und Grundstücke fächerförmig um einen runden Platz gruppieren. Von einst Tausenden in Norddeutschland sind noch 95 erhalten - sie alle liegen im Wendland. Daneben ist die Region bekannt für Kunst und Kultur, zum Beispiel mit der kulturellen Landpartie, die jedes Jahr an rund 100 Orten 1000 Veranstaltungen umfasst. Wer sich nach Natur sehnt, kommt im Naturpark Elbhöhen-Wendland, im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue oder in der Nemitzer Heide zur Ruhe.

Weitere Informationen unter https://wendland-elbe.de.

Ebenfalls in Niedersachsen zu besichtigen: das historische Fagus-Werk in Alfeld, seit 2011 als eine Wiege der Bauhaus-Architektur offiziell Unesco-Weltkulturerbe.

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Quelle: Ralph Sondermann/Tourismus NRW/dpa-tmn

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Nordrhein-Westfalen: Schloss Türnich

Kerpen ist den meisten Deutschen wohl vor allem durch Michael Schumacher ein Begriff, der von dort stammt. Besuchenswert in der Stadt bei Köln ist das Barockschloss Türnich: Die Anlage aus dem 18. Jahrhundert mit Herrenhaus, Schlosskapelle, Park und Barockgarten wird derzeit vom Eigentümer Graf Severin von Hoensbroch renoviert. Trotz der Arbeiten hat das Café in einem der historischen Gebäude geöffnet, zudem gibt es Führungen mit dem Grafen persönlich.

Weitere Informationen unter www.schloss-tuernich.de.

Ebenfalls absolut sehenswert in NRW - wenn auch das Gegenteil von barock: Aus einem Ungetüm der Schwerindustrie ist eines der lohnendsten Ausflugsziele des Ruhrgebiets geworden - der Landschaftspark Duisburg.

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Quelle: Intension/Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/dpa-tmn

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Rheinland-Pfalz: Erholungswald Ortelsbruch

Als Bruch bezeichnet man ein Sumpf- und Moorland mit Bäumen und Sträuchern. Im Ortelsbruch oberhalb von Morbach im Hunsrück gibt es einen Waldlehrpfad, den Nixenweiher mit Wassertretbecken und einen Waldspielplatz. Hinter der Kneippanlage beginnt der Weg durchs Hochmoor über Holzstege. Auf Schautafeln werden die Entstehung des Bruchs sowie Flora und Fauna erklärt. In der Nähe des Erholungswaldes steht im Morbacher Ortsteil Schmausemühle eine historische Ölmühle. Dort lernen Besucher, wie man kaltgepresstes Rapsöl herstellt, und in einem alten Steinofen werden Brote gebacken.

Weitere Informationen unter www.morbach.de.

Auch eine Option im Pfälzerwald, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands: Urlaub mit Kettensäge - mehr dazu in dieser Reportage.

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Quelle: Klaus Wallach/TZS/dpa-tmn

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Saarland: Saarpolygon

Auf dem 150 Meter hohen Plateau der Berghalde Ensdorf in der Nähe von Saarlouis steht seit dem Jahr 2016 das Saarpolygon - eine begehbare Großskulptur aus Stahl. Je nach Standort verändert sich das Erscheinungsbild der 35 Meter hohen Landmarke. Es erinnert an die 250-jährige Vergangenheit des Steinkohlebergbaus im Saarland, der seit 2012 im Saarland beendet ist.

Weitere Informationen unter www.bergbauerbesaar.de.

Im Dreiländereck zu Luxemburg und Frankreich finden sich im Saarland außerdem die sogenannten Gärten ohne Grenzen - mehr dazu in dieser Bilderstrecke.

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Quelle: Katja Fouad Vollmer/Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH/dpa-tmn

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Sachsen: Zittauer Gebirge

Als kleinstes Gebirge Deutschlands wird das Zittauer Gebirge gerne beschrieben. Eine Möglichkeit, die Region zu erkunden, ist die Zittauer Schmalspurbahn. Seit 1890 ist diese unterwegs. Startpunkt ist der Zittauer Bahnhof, nach einer Runde um die Stadt führt die Strecke am Olbersdorfer See vorbei und weiter in den Kurort Oybin mit der sehenswerten Burg- und Klosteranlage. Auch zu Fuß lässt sich das Gebirge erkunden, zum Beispiel bei einem Spaziergang über den Butterberg oder einer Wanderung von Waltersdorf, wo sich auch das Naturparkhaus des Gebirges befindet, nach Oybin. Besonders sehenswert im Zittauer Gebirge sind die natürlichen Sandsteinformationen, die an verschiedene Tiere und Fabelwesen erinnern.

Weitere Informationen unter www.zittauer-gebirge.com.

Besonders im Winter interessant in Sachsen: Oberwiesenthal - ein so unbekanntes wie schneesicheres Skigebiet im Erzgebirge.

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Quelle: Frank Boxler/IMG Investitions- und Marketinggesellschaft/dpa-tmn

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Sachsen-Anhalt: Memleben

Heute ist Memleben in der Region Saale-Unstrut ein beschaulicher Ort. Doch einst war er ein Ziel von Kaisern und Königen. Kaiser Otto II. gründete das Benediktinerkloster, jeweils ein Kaiser (Otto I.) und ein König (Heinrich I.) starben hier. Auf dem ehemaligen Klosterareal befindet sich das Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben. Die eindrucksvolle Außenanlage und einige Bauten können besichtigt werden. Im Jubiläumsjahr "25 Jahre Straße der Romanik" zeigt das Kloster außerdem seine Sonderausstellung "Wissen und Macht. Der Hl. Benedikt und die Ottonen".

Weitere Informationen unter www.kloster-memleben.de.

Eine andere Option in der Gegend: Wandern am Grünen Band an der einstigen deutsch-deutschen Grenze - mehr dazu in dieser Reportage.

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Quelle: Gerald Hänel/Tourismusagentur Schleswig-Holstein/dpa-tmn

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Schleswig-Holstein: Eider-Treene-Sorge

Abseits der großen Touristenströme liegt im Binnenland von Schleswig-Holstein die Region Eider-Treene-Sorge. Drei Flüsse geben ihr den Namen und bilden das größte zusammenhängende Fluss- und Niederungsgebiet des nördlichsten Bundeslandes. Erkunden lässt sich die Region auf dem Rad, auf dem Pferd oder im Kanu. Die Wege führen durch Moore und Wälder, es geht vorbei an Reetdachhäusern, alten Kirchen und zahlreichen Museen.

Weitere Informationen unter www.eider-treene-sorge.de.

Etwas ganz Besonderes vor der Küste Schleswig-Holsteins: Auf Norderoogsand haben Besucher die Chance, die Entstehung einer neuen Insel im Wattenmeer mitzuerleben.

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Quelle: Toma Babovic/Thüringer Tourismus GmbH/dpa-tmn

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Thüringen: Eichsfeld

Statt Rostbratwurst gibt es hier die Dauerwurst Eichsfelder Feldgieker, sehens- und erlebenswert sind Wanderwege, Dörfer und barocke Kapellen. Das Eichsfeld ist Thüringen, aber doch etwas anders. So empfinden sich die Bewohner der Region im Nordwesten des Bundeslandes vor allem als Eichsfelder und weniger als Thüringer. Die meisten Menschen hier sind katholisch - und waren es auch zu Zeiten der DDR. Kruzifixe an Wegen und auf Berggipfeln zeugen davon. Bekannt ist die Region für große kirchliche Prozessionen, zum Beispiel am Palmsonntag in Heilbad Heiligenstadt. Der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal liegt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Entlang des sogenannten Grünen Bandes können Wanderer eine besondere Flora und Fauna entdecken.

Weitere Informationen unter www.eichsfeld.de.

Die urwaldähnliche Seite des Nationalparks Hainich ist auch in dieser Bilderstrecke zu bewundern.

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© SZ.de/dpa_tmn/kaeb/ihe
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