Würde Wilhelm Fazokas heute mit der Gipfelbahn auf seinen Berg schweben, er würde ihn nicht wiedererkennen. Zum einen hat die Klimaerwärmung und damit der Gletscherrückgang das Gesicht des Berges stark verändert. Zum anderen wurde aufgebaut, angebaut und zugebaut. So etablierte sich der Gletscher von 2006 an mit mittlerweile drei Snowparks als eines der größten Freestyle-Zentren der Alpen. Mittlerweile wurde es um Österreichs erste und größte Superpipe erweitert. Seit 2007 gibt es das Ice Camp, eine von Künstlern jeden Winter neu gestaltete Iglulandschaft. Und im Jahr 2010 wurde zusammen mit dem Nationalpark Hohe Tauern die Gipfelwelt 3000 eröffnet, zu der unter anderem Österreichs höchstgelegenes Kino, das Gipfel-Restaurant, die Nationalpark-Galerie in einem 360 Meter langen Felstunnel und die Panorama-Plattform "Top of Salzburg" gehören.

Bild: Gletscherbahnen Kaprun AG 2. Dezember 2015, 11:082015-12-02 11:08:12 © SZ.de/kaeb