100. Todestag von Karl MayBesuch in der "Villa Shatterhand"

Einen echten Apachen hat Karl May nie gesehen, dennoch prägte er mit seinen Winnetou-Büchern das Bild des "edlen Wilden". In und nahe seinem Wohnort Radebeul können Touristen dem berühmten Schriftsteller nahekommen.

Der Todestag von Karl May jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal, doch in seinen Romanen und in Figuren wie Winnetou, Old Shatterhand und Hadschi Halef Omar lebt Abenteuerschriftsteller weiter. Weltweit erreichten seine im Wilden Westen Nordamerikas und im Orient spielenden Erzählungen eine Auflage von mehr als 200 Millionen Exemplaren. Generationen junger Menschen verdanken ihm die ersten spannenden Leseerlebnisse. Natürlich wird so ein schriftstellerisches Schwergewicht nicht nur an den Gedenktagen gefeiert: Bis in den Herbst hinein ziehen sich rund um seinen Wohnort Radebeul Veranstaltungen, mit denen Leben und Werk des berühmten Sachsen gewürdigt werden.

Relief im Garten des Karl-May-Museums in Radebeul

Bild: dapd 30. März 2012, 10:092012-03-30 10:09:00 © Süddeutsche.de/dd/kaeb