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Yanis Varoufakis und der kleine Mann:"Yani, warum bist du eingeknickt?"

Yannis Varoufakis with DIEM25 in Thessaloniki Greece

Wenn man den ehemaligen griechischen Finanzminister Varoufakis richtig versteht, gibt es in Europa keine Politiker mehr, die klug und stark genug wären, um eine Krise wie die griechische zu meistern. Bis auf einen: Varoufakis.

(Foto: Baltagiannis/Invision/laif)

Yanis Varoufakis spricht und schreibt viel vom kleinen Mann. Dann besucht ihn der Zeitungsverkäufer Lambros Moustakis. Ein Treffen in Athen.

In der sengenden Sonne vor der Metrostation Ambelokipi in Athen verkauft ein großer Mann die Obdachlosenzeitschrift Skedia. Auf Deutsch heißt das Floß. Der Mann könnte um die sechzig sein, er trägt eine rote Zeitungsausträgerweste, Personalnummer 67. Über dem Hemd baumelt ein Kruzifix aus Bronze, er schwitzt, an den Füßen trägt er grüne Gartenschuhe. Neben ihm steht ein kleiner, kahler Mann an einem Stand der Zeugen Jehovas, daneben verkauft ein Teenager Simkarten.

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