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Verteidigung - Gardelegen:Übungsstadt Schnöggersburg bekommt Technik

Altmarkkreis Salzwedel
Ein Bagger fährt in der Übungsstadt Schnöggersburg an einem Gebäude vorbei. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa (Foto: dpa)

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Letzlingen (dpa/sa) - Die militärische Übungsstadt Schnöggersburg auf dem Truppenübungsplatz Altmark ist fertig gebaut - demnächst folgt die Technik, die Übungen ohne scharfes Schießen ermöglicht. Für rund 16,5 Millionen Euro würden etwa Lichtwellenleiter, Datenschränke, Kabel und Datendosen eingebaut, wie ein Sprecher des Bundesamts für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Bonn mitteilte. Hinzu komme Auswertetechnik wie Sensormodule und Kameras über ein Rüstungsprojekt. In der europaweit einzigartigen Übungsstadt soll nicht scharf geschossen werden. Ein lasergestütztes System soll zeigen, ob eine Strategie aufgeht.

Die Technik dient der Live-Simulation und Ausbildung. Soldaten aus Deutschland wie auch anderen Nationen sollen damit auf Auslandseinsätze vorbereitet werden - und zwar unter möglichst realistischen Bedingungen. "Ziel ist der Abschluss aller Arbeiten und die Übergabe an den Nutzer bis Mitte 2021", hieß es aus dem Bundesamt.

In Schnöggersburg wurden laut Bundeswehr auf mehr als sechs Quadratkilometern über 500 unterschiedliche Gebäude in Form von Betonhüllen errichtet, die Wohnhäuser darstellen, Geschäfte, eine Kirche samt Friedhof und auch eine Tankstelle. Es gibt eine 16 Kilometer lange Straße, eine U-Bahn-Station mit Tunnel, Bahnhof, eine begehbare Kanalisation sowie Wasserläufe.

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