Landesverteidigung:"Operationsplan Deutschland" für den Ernstfall

Landesverteidigung: Wie würden große Truppenbewegungen funktionieren, reichen die Aufmarschwege für Verbündete? Bundeswehrsoldaten sichern einen Militärkonvoi in Süddeutschland (Archivbild).

Wie würden große Truppenbewegungen funktionieren, reichen die Aufmarschwege für Verbündete? Bundeswehrsoldaten sichern einen Militärkonvoi in Süddeutschland (Archivbild).

(Foto: Imago Images)

Vorbereitung für Truppentransporte im großen Stil, Kampf gegen Spionage und Sabotage: Erstmals seit dem Kalten Krieg erarbeitet Deutschland ein umfassendes Verteidigungskonzept. Noch fehlt es an vielem.

Von Markus Balser, Berlin

Was es schon jetzt zu verteidigen gilt? Als sich am Donnerstag in der Julius-Leber-Kaserne im Norden von Berlin Sicherheitsbehörden, Politik und Wirtschaft auf Einladung des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr treffen, lässt vor allem die Truppe kaum einen Zweifel am Ernst der Lage. "Wir befinden uns aus meiner Sicht nicht im Krieg, aber auch schon lange nicht mehr im Frieden", sagt der Befehlshaber des Territorialen Führungskommandos, Generalleutnant André Bodemann. Deutschland werde täglich bedroht von Cyberangriffen, Desinformation, Spionage und Sabotage. Auch auf einen harten militärischen Konflikt, die eigene Verteidigung und mögliche Truppentransporte im großen Stil, müsse das Land schon bald viel besser als bisher gerüstet sein, mahnte er.

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