Neuer Verfassungsschutz-Chef:"Kein Terrorist fällt vom Himmel"

Lesezeit: 7 min

Haldenwang

Der Jurist Thomas Haldenwang arbeitet seit dem 15. November als neuer Verfassungsschutz-Präsident.

(Foto: Regina Schmeken)

Maaßen-Nachfolger Thomas Haldenwang betont die "Frühwarnfunktion" seines Dienstes. Er will mit mehr Personal gegen Rechtsextremisten vorgehen.

Interview von Ferdos Forudastan und Ronen Steinke

Im Haus der Spione herrscht der Charme einer Siebzigerjahre-Gesamtschule. Rot angestrichene Metallgeländer, Steinböden, trübes Glas. Die Zentrale des deutschen Inlandsnachrichtendienstes, gelegen im Kölner Problemstadtteil Chorweiler, ist aus Waschbeton gegossen, im Treppenhaus hallt es, Mitarbeiter tragen Jeans und Schlechtwetterjacken. Nur ganz oben im siebten Stock, im sogenannten Präsidialbereich, ist rauer, blauer Teppich verlegt. Der neue Chef, Thomas Haldenwang, 58, anfangs fast schüchtern, lockert sich und seine Gäste mit ein paar Scherzen auf. Der Wuppertaler ist erst seit vier Wochen im Amt. Zuvor war der Jurist Vize-Chef. Das Unaufgeregt-Bodenständige liegt ihm.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Ernährung
Warum Veganismus für alle nicht die Lösung ist
A young woman enjoying snowfall in Amsterdam; Frieren Interview Hohenauer
Gesundheit
"Viel effektiver als eine Fettschicht ist Muskelmasse als Kälteschutz"
Top high view image of two best friends lovers lesbians LGBT couple boyfriend and girlfriend lying on couch watching TV and surfing the Internet together on weekends. Happy relationship on lockdown; eifersucht handy
Smartphone
Der Beziehungsfeind Nr. 1
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Silvester Menü
Essen und Trinken
»Beim Kochen für Gäste geht es auch um Anerkennung«
Zur SZ-Startseite