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USA:Die Legende von der gestohlenen Wahl

November 7, 2020, Harrisburg, Pennsylvania, USA: Trump supporters gather outside the Pennsylvania State Capital buildin

"Stoppt den Diebstahl": Prostest von Trump-Anhängern gegen das Wahlergebnis in Harrisburg.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Trump-Anhänger stricken eifrig an bizarren Behauptungen, die das Wahlergebnis infrage stellen. Dabei wird manches selbst dem Team des Präsidenten zu viel.

Von Christian Zaschke, New York

Der Anwältin Sidney Powell ist etwas Außergewöhnliches gelungen. Sie hat sich so sehr in Verschwörungsgeschichten über den Ausgang der Präsidentschaftswahl verstrickt, dass es selbst dem Team von Donald Trump zu viel wurde. Das ist insofern bemerkenswert, als Trump sich weiterhin weigert, seine Niederlage anzuerkennen, und unermüdlich an der Legende strickt, die Wahl sei ihm gestohlen worden. Doch was Powell verbreitete, war offenbar selbst dem Präsidenten oder zumindest seinen Beratern zu bizarr. Am Sonntag teilte Trumps Anwalt Rudy Giuliani mit, dass Powell nicht mehr zum Team gehöre. Sie arbeite für sich selbst.

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