USA:Mann ohne Mitgefühl

Lesezeit: 2 min

U.S. President Donald Trump participates in a round of golf at the Trump National Golf Course in Sterling, Virginia

Präsident Trump beim Golfen auf einem seiner eigenen Kurse.

(Foto: REUTERS)

Die Zahl der Corona-Toten in den USA wird in dieser Woche die Marke von 100 000 überschreiten. Dass Donald Trump lieber golfen geht, statt ihrer zu gedenken, zeigt, wo seine wahren Prioritäten liegen.

Kommentar von Christian Zaschke

Für den amerikanischen Präsidenten Donald Trump wäre das vergangene Wochenende der ideale Zeitpunkt gewesen, eine Rede an die Nation zu halten, in der er seine Anteilnahme für die Toten der Corona-Krise ausdrückt. Es war das Wochenende vor dem Memorial Day an diesem Montag, an dem die USA ihrer Kriegstoten gedachten. Die Zahl der Corona-Toten wird in dieser Woche die Marke von 100 000 überschreiten, was heißt, dass an den Folgen des Virus mehr Amerikaner gestorben sind als in den Kriegen in Korea und Vietnam. Wann, wenn nicht jetzt, sollte sich der Präsident an seine Mitbürger wenden und ihnen Trost zusprechen? Doch Trump ging golfen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mandy Mangler
Gesundheit
»Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen«
Streit um Fynn Kliemanns Maskendeals
Wie er euch gefällt
Uwe Tellkamp
"Ich muss mich rechtfertigen dafür, dass ich Deutscher bin"
Online nur zulässig, wenn die Bilder auch in Print verwendet werden!!!
Online-Sucht
"Kinder müssen lernen, Langeweile auszuhalten"
Amber Heard vs. Johnny Depp
Euer Ehren
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB