bedeckt München 21°

USA:Oh, Amerika!

San Jose George Floyd Protests

Menschen gehen wie hier im kalifornischen San Jose auf die Straßen, um gegen die Polizeigewalt zu demonstrieren, gegen die Benachteiligung von Minderheiten. Gegen das ganze System.

(Foto: Dai Sugano / Media News Group / The Mercury News via Getty Images)

Fast neun Minuten lang konnte die Nation zusehen, wie ein weißer Polizist sein Knie auf den Hals eines Schwarzen drückte. Über den Tod von George Floyd, die unendliche Geschichte des Rassismus in den USA und die Wut der Vielen.

Vor gut zwei Monaten hat sich Donald Trump zum Kriegspräsidenten ausgerufen, der Corona-Krise wegen. Sollte er in der Nacht zum Montag aus einem der vielen Fenster des Weißen Hauses geschaut haben, mag ihm der Gedanke gekommen sein, dass er wieder einmal recht hatte. Denn was er hätte sehen können, sah immerhin ein bisschen so aus wie Krieg. Auf dem Lafayette Square, dem Park direkt gegenüber, brannte es. Randalierer hatten ein WC-Häuschen und ein paar Mülltonnen angezündet, die Flammen standen hoch. Das letzte Mal, dass ein feindliches Feuer so nahe an den Amtssitz des Präsidenten herankam, war wohl im August 1814, als die Briten das komplette Weiße Haus abfackelten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Corona in Schweden
Gefährlicher Sonderweg oder "wunderbare Ausnahme"?
Teaser image
Erziehung
Ich zähle bis drei
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Teaser image
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Teaser image
Camping in Bayern
Mit Hering und Blasebalg
Zur SZ-Startseite