Dieser Liveblog ist archiviert und wird nicht mehr aktualisiert. Die aktuelle Berichterstattung finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in der Ukraine .
Wichtige Updates
US-Medien: Sprengstoff-Drohne könnte Russland gehören
CDU-Sicherheitsexperte: Russland spielt Spiel ohne Regeln
Russland: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "zusammengezimmerte Provokation", die der Ukraine nützt
Wildberries-Logistikzentrum in Jekaterinburg brennt nach Angriff
Litauen: Russland erwägt mögliche Provokationen im Baltikum
Mutmaßlich ukrainische Drohne explodiert nahe Gas-Pipeline in Bulgarien
In Bulgarien ist eine Drohne nahe einer Gas-Pipeline explodiert. Das Verteidigungsministerium in Sofia geht ersten Erkenntnissen zufolge höchstwahrscheinlich von einer ukrainischen Maya-Köderdrohne aus. Die Sprengladung sei "erheblich". Es gebe allerdings keinen Grund für die Annahme, dass das Fluggerät absichtlich nach Bulgarien gesteuert worden sei, erklärte das Ministerium nach erster Analyse von Trümmerteilen. Nach Angaben von Ministerpräsident Rumen Radew gibt es weder Verletzte noch Sachschäden.
Die Drohne flog aus dem rumänischen in den bulgarischen Luftraum und explodierte in einem Sonnenblumenfeld nahe dem Grenzdorf Kardam. Der Ort liegt rund 1000 Meter von einer bulgarischen Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline und etwa 200 Meter von der dazugehörigen rumänischen Station entfernt. Die Pipeline verbindet die Ukraine mit der Türkei.
Das unbemannte Fluggerät wurde zuvor weder im bulgarischen noch im rumänischen Luftraum entdeckt. Radew kündigt an, die Sicherheit strategischer Standorte und die Überwachung der Grenze zu verstärken.
Die Drohne flog aus dem rumänischen in den bulgarischen Luftraum und explodierte in einem Sonnenblumenfeld nahe dem Grenzdorf Kardam. Der Ort liegt rund 1000 Meter von einer bulgarischen Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline und etwa 200 Meter von der dazugehörigen rumänischen Station entfernt. Die Pipeline verbindet die Ukraine mit der Türkei.
Das unbemannte Fluggerät wurde zuvor weder im bulgarischen noch im rumänischen Luftraum entdeckt. Radew kündigt an, die Sicherheit strategischer Standorte und die Überwachung der Grenze zu verstärken.
Selenskij warnt vor neuer russischer Mobilmachung
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat vor einer heimlichen Mobilmachung Hunderttausender Russen gewarnt. Kremlchef Wladimir Putin könnte damit nach seiner Einschätzung nicht nur den Krieg in der Ukraine verstärken, sondern auch Europa unter Druck setzen.
"Wozu? Um zu zeigen, dass ich im Herbst eine halbe Million Menschen mobilisieren werde. Und diese halbe Million werde ich nicht unbedingt nur in der Ukraine einsetzen", sagt Selenskij in einem Interview. Nach verstärkten ukrainischen Drohnenangriffen baue Russland laut Selenskij drei Luftabwehrringe um Moskau auf.
US-Medien berichten zugleich über neue US-Geheimdienstinformationen zu möglichen russischen Angriffen auf Nato-Staaten. Die Szenarien reichen von einer Cyberattacke bis zu einem begrenzten Eindringen in ein Nato-Land. Als mögliche Ziele gelten die baltischen Staaten und Polen. Ein Angriff auf die Nato-Ostflanke gelte als wenig wahrscheinlich, das Risiko steige laut dem Wall Street Journal aber mit der Zeit. Der mögliche Zeitraum reiche demnach von diesem Herbst bis 2029.
"Wozu? Um zu zeigen, dass ich im Herbst eine halbe Million Menschen mobilisieren werde. Und diese halbe Million werde ich nicht unbedingt nur in der Ukraine einsetzen", sagt Selenskij in einem Interview. Nach verstärkten ukrainischen Drohnenangriffen baue Russland laut Selenskij drei Luftabwehrringe um Moskau auf.
US-Medien berichten zugleich über neue US-Geheimdienstinformationen zu möglichen russischen Angriffen auf Nato-Staaten. Die Szenarien reichen von einer Cyberattacke bis zu einem begrenzten Eindringen in ein Nato-Land. Als mögliche Ziele gelten die baltischen Staaten und Polen. Ein Angriff auf die Nato-Ostflanke gelte als wenig wahrscheinlich, das Risiko steige laut dem Wall Street Journal aber mit der Zeit. Der mögliche Zeitraum reiche demnach von diesem Herbst bis 2029.
Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen in Dnipro
Bei einer Serie russischer Angriffe auf ukrainische Regionen sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der Region Dnipro kommen nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen ums Leben, zwei weitere werden verletzt. Russische Truppen greifen die Region demnach mit Artillerie und Fliegerbomben an.
In Charkiw wird ein 68-Jähriger durch eine Drohne getötet, eine 46-jährige Frau wird bei der Explosion einer Angriffsdrohne schwer verletzt. In Pawlohrad werden nach Angaben der Behörden neun Menschen verletzt, darunter vier Kinder im Alter von drei Monaten bis sechs Jahren. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
In Charkiw wird ein 68-Jähriger durch eine Drohne getötet, eine 46-jährige Frau wird bei der Explosion einer Angriffsdrohne schwer verletzt. In Pawlohrad werden nach Angaben der Behörden neun Menschen verletzt, darunter vier Kinder im Alter von drei Monaten bis sechs Jahren. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
US-Medien: Sprengstoff-Drohne könnte Russland gehören
Nach dem Fund einer Drohne mit Sprengstoff auf dem Flughafen Leipzig/Halle berichten US-Medien über eine mögliche Verbindung zu Russland. Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf mit Geheimdienstberichten vertraute US-Beamte, dass die Drohne mit Sprengstoff wahrscheinlich der russischen Regierung gehöre. Der US-Sender CNN zitiert einen US-Verteidigungsbeamten in Europa mit der Aussage, die USA seien zum Schluss gekommen, dass die Drohne von einem russischen Geheimdienst sei.
An dem Flughafen war diese Woche in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Ein infolge der Sperrung kurz danach durchstartendes Flugzeug kollidierte mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne.
Während einige Experten nach dem Fund der Drohne mit Sprengstoff auf Russland als Tatverdächtigen zeigen, sprach Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zurückhaltender von einem „hybriden“ Angriff „fremder Mächte“.
An dem Flughafen war diese Woche in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt und von einem Mitarbeiter zum Absturz gebracht worden. Ein infolge der Sperrung kurz danach durchstartendes Flugzeug kollidierte mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne.
Während einige Experten nach dem Fund der Drohne mit Sprengstoff auf Russland als Tatverdächtigen zeigen, sprach Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zurückhaltender von einem „hybriden“ Angriff „fremder Mächte“.
Lilly Zerbst
Selenskij in Serbien: Kooperation trotz Russland-Nähe Belgrads
Erstmals besucht der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij Serbien. Die dortige Regierung gilt als moskautreu, die Ukraine wird von Russland mit Krieg überzogen - trotzdem möchten beide Länder enger zusammenarbeiten. Darüber sprachen der serbische Präsident Aleksandar Vučić und Selenskij. Es ging auch um den künftigen Weg beider Länder in die EU.
Eine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine war kein Thema, wie Vučić bei einer Pressekonferenz betonte. Er verneinte, dass Serbien zusammen mit der Ukraine Drohnen bauen wolle. Vertreter beider Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung zur Kooperation in Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit. Ein Freihandelsabkommen solle bis Ende des Jahres ausgearbeitet werden, sagte Selenskij. Er bedankte sich auch für humanitäre Hilfe Serbiens für den Medizin- und Energiebereich in der Ukraine.
Eine militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine war kein Thema, wie Vučić bei einer Pressekonferenz betonte. Er verneinte, dass Serbien zusammen mit der Ukraine Drohnen bauen wolle. Vertreter beider Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung zur Kooperation in Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit. Ein Freihandelsabkommen solle bis Ende des Jahres ausgearbeitet werden, sagte Selenskij. Er bedankte sich auch für humanitäre Hilfe Serbiens für den Medizin- und Energiebereich in der Ukraine.
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij (l) trifft seinen serbischen Amtskollegen Aleksandar Vučić im Serbien-Palast. Darko Vojinovic/AP/dpa
Ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerie - Russland greift ukrainischen Rüstungshersteller an
Die Ukraine hat nach Angaben ihres Generalstabs bei nächtlichen Angriffen die russischen Ölraffinerien in Ilski und Sysran attackiert. An beiden Standorten seien Brände ausgebrochen, hieß es am Samstag. Bei dem Drohnenangriff auf die Ölraffinerie Ilski in der südrussischen Region Krasnodar sind örtlichen Behörden zufolge fünf Menschen verletzt worden.
Zudem werden Drohnenangriffe auf eine Industrieanlage in der russischen Region Samara gemeldet, wie der dortige Gouverneur mitteilt. Das Unternehmen wird nicht namentlich genannt.
Das russische Verteidigungsministerium erklärt, die Luftabwehr habe in der Nacht 397 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen zerstört. Bis in die Vormittagsstunden seien weitere mehr als 80 feindliche Fluggeräte geortet und unschädlich gemacht worden. Solche Militärangaben sind nicht unabhängig überprüfbar, die genannte Zahl lässt aber auf einen intensiven Angriff schließen.
Das russische Militär hat in der Nacht neben der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch den ukrainischen Rüstungshersteller Fire Point angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es sei eine Produktionsstätte getroffen worden, die Teile und Sprengköpfe für den ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo herstelle. Außerdem sei ein Treibstofflager vernichtet worden, das die ukrainische Armee beliefere. Fire Point ist mit dem Marschflugkörper Flamingo, der Langstreckendrohne FP-1 und der Mittelstreckendrohnen FP-2 einer der wichtigsten einheimischen Lieferanten der ukrainischen Armee.
Zudem werden Drohnenangriffe auf eine Industrieanlage in der russischen Region Samara gemeldet, wie der dortige Gouverneur mitteilt. Das Unternehmen wird nicht namentlich genannt.
Das russische Verteidigungsministerium erklärt, die Luftabwehr habe in der Nacht 397 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen zerstört. Bis in die Vormittagsstunden seien weitere mehr als 80 feindliche Fluggeräte geortet und unschädlich gemacht worden. Solche Militärangaben sind nicht unabhängig überprüfbar, die genannte Zahl lässt aber auf einen intensiven Angriff schließen.
Das russische Militär hat in der Nacht neben der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch den ukrainischen Rüstungshersteller Fire Point angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, es sei eine Produktionsstätte getroffen worden, die Teile und Sprengköpfe für den ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo herstelle. Außerdem sei ein Treibstofflager vernichtet worden, das die ukrainische Armee beliefere. Fire Point ist mit dem Marschflugkörper Flamingo, der Langstreckendrohne FP-1 und der Mittelstreckendrohnen FP-2 einer der wichtigsten einheimischen Lieferanten der ukrainischen Armee.
"Flamingo"-Marschflugkörper in der geheimen Fabrik von Fire Point. (Archivbild). Efrem Lukatsky/AP/dpa
Belege für diese Darstellung lieferte die russische Seite nicht. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram von Berichten über brennende Öltanks im Stadtteil Obolon. Schwerpunkt des Luftangriffs mit Raketen und Kampfdrohnen war nach ukrainischen Angaben wie schon am Donnerstag der Vorort Browary mit seinen Logistikzentren. Drei Menschen wurden nach Behördenangaben getötet, aber nicht in Browary, sondern weit außerhalb im Dorf Puchiwka, wo eine Drohne das Wohnhaus einer Familie traf.
Luzia Geier

Drei Tote bei russischen Angriffen nahe Kiew
Bei russischen Angriffen in der Region um die ukrainische Hauptstadt Kiew kamen nach offiziellen Angaben drei Menschen ums Leben, darunter ein Kind. Getroffen wurden drei Orte im nahe Kiew gelegenen Bezirk Boryspil, wie der Leiter der regionalen Verwaltung, Tymur Tkatschenko, mitteilte. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Zudem wurden laut dem Nachrichtenportal The Kyiv Independent ein Wohnhaus, mehrere andere Gebäude und auch Autos beschädigt. Bei der nächtlichen Welle von Angriffen auf ukrainische Städte kamen demnach neben ballistischen Raketen auch Drohnen und Gleitbomben zum Einsatz.
Luzia Geier

Ukraine: Heftige Explosionen und Brände in Kiew nach Luftalarm
In zwei Bezirken der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurden nach einem Luftalarm Brände gemeldet, wie der Bürgermeister mitteilte. Reuters-Reporter hörten mehrere heftige Explosionen. Der Stadt fehlt es chronisch an Flugabwehrsystemen, die russische ballistische Raketen abfangen können.
Luzia Geier

CDU-Sicherheitsexperte: Russland spielt Spiel ohne Regeln
Der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestags, Marc Henrichmann (CDU), hält die Äußerung Russlands zu der Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle für nicht glaubwürdig. „Die Glaubwürdigkeit hat Russland schon lange verspielt, wenn man in die Ukraine blickt, wo ja vor völkerrechtswidrigen Angriffen man kaum mehr hinterherkommt“, sagte er im ZDF. „Und dass Russland da ein Spiel ohne Regeln spielt, das ist jetzt auch keine neue Erkenntnis.“
Henrichmann sagte mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin: „Da ist jemand, der in der Ukraine sich festgefahren hat.“ Der russische Angriffskrieg stocke. „Und es ist schon lange prognostiziert, dass dann Ausweichbewegungen in Richtung Westen, in Richtung Nato, in Richtung EU erfolgen werden.“ Das geschehe jetzt. „Wir müssen wehrhaft sein und Russland da auch in die Schranken weisen“, sagte Henrichmann.
Henrichmann sagte mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin: „Da ist jemand, der in der Ukraine sich festgefahren hat.“ Der russische Angriffskrieg stocke. „Und es ist schon lange prognostiziert, dass dann Ausweichbewegungen in Richtung Westen, in Richtung Nato, in Richtung EU erfolgen werden.“ Das geschehe jetzt. „Wir müssen wehrhaft sein und Russland da auch in die Schranken weisen“, sagte Henrichmann.
Marc Henrichmann (CDU) ist Vorsitzender des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestags.
(Archivbild). Fabian Sommer/dpa
Russland: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "zusammengezimmerte Provokation", die der Ukraine nützt
Die russische Botschaft in Berlin weist eine Verwicklung in den mutmaßlichen Drohnenangriff am Flughafen Leipzig/Halle zurück. Es handele sich um eine "hastig zusammengezimmerte Provokation", die ausschließlich den Interessen der Ukraine und des militaristischen Flügels der europäischen politischen Klasse diene, teilte die Vertretung auf ihrer Website mit.
Die Botschaft kritisierte eine "neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland" und beklagte unbelegte Anschuldigungen. Der Generalbundesanwalt ermittelt derzeit wegen einer an dem Frachtflughafen entdeckten, mit Sprengstoff bestückten Drohne. Einige Politiker machen Russland für den Vorfall verantwortlich. Die Bundesregierung hält sich offiziell mit solchen Aussagen zurück und verweist auf laufende Ermittlungen.
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Die Botschaft kritisierte eine "neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland" und beklagte unbelegte Anschuldigungen. Der Generalbundesanwalt ermittelt derzeit wegen einer an dem Frachtflughafen entdeckten, mit Sprengstoff bestückten Drohne. Einige Politiker machen Russland für den Vorfall verantwortlich. Die Bundesregierung hält sich offiziell mit solchen Aussagen zurück und verweist auf laufende Ermittlungen.
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Wildberries-Logistikzentrum in Jekaterinburg brennt nach Angriff
Die Ukraine hat zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen das Logistikzentrum des Versandhändlers Wildberries in der Millionenstadt Jekaterinburg tief im russischen Hinterland ins Visier genommen. Jekaterinburg liegt ungefähr 1700 Kilometer Luftlinie von der Front in der Ostukraine entfernt. Aufgrund der Drohnenattacke sei ein Feuer ausgebrochen, teilte das Unternehmen mit.
Drei Drohnen stürzten laut dem Gouverneur des Gebiets Swerdlowsk, Denis Pasler, auf das Dach eines Logistikzentrums, das aus Sicherheitsgründen geräumt worden sei. Verletzte gebe es nicht.
Der Brand konnte eingedämmt werden, so der Konzern. Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Die meisten Waren seien unbeschädigt geblieben. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die den Angriff und Rauchsäulen über einer Lagerhalle zeigen sollen.
Seit Mitte Juli greift die Ukraine immer wieder Wildberries-Standorte an und begründet dies damit, dass Wildberries auch vom russischen Militär genutzt wird. Bereits Ende Juli wurde ein Logistikzentrum des Onlinehändlers in Jekaterinburg attackiert. Das Unternehmen gab danach an, dass es keine Schäden gegeben habe.
Drei Drohnen stürzten laut dem Gouverneur des Gebiets Swerdlowsk, Denis Pasler, auf das Dach eines Logistikzentrums, das aus Sicherheitsgründen geräumt worden sei. Verletzte gebe es nicht.
Der Brand konnte eingedämmt werden, so der Konzern. Mitarbeiter seien rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Die meisten Waren seien unbeschädigt geblieben. In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die den Angriff und Rauchsäulen über einer Lagerhalle zeigen sollen.
Seit Mitte Juli greift die Ukraine immer wieder Wildberries-Standorte an und begründet dies damit, dass Wildberries auch vom russischen Militär genutzt wird. Bereits Ende Juli wurde ein Logistikzentrum des Onlinehändlers in Jekaterinburg attackiert. Das Unternehmen gab danach an, dass es keine Schäden gegeben habe.
Russland: Drei Schiffe mit Rüstungsgütern für die Ukraine getroffen
Russland hat nach eigenen Angaben erneut Frachtschiffe mit Rüstungsgütern für das ukrainische Militär angegriffen. Drei Schiffe seien im Schwarzen Meer getroffen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die russischen Streitkräfte greifen verstärkt Frachter an, die nach Darstellung Russlands militärische Güter in die Ukraine bringen. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben nicht.
Selenskij sieht Fortschritte bei eigenem Raketenabwehrsystem
Die Ukraine kann kaum noch russische ballistische Raketenangriffe abwehren, weil ihr Munition fehlt. Deshalb will Kiew sein eigenes System bauen und macht nach den Worten von Präsident Wolodimir Selenskij deutliche Fortschritte bei der Entwicklung. „Wir können feststellen, dass auch unsere Waffenhersteller bereits das erforderliche Niveau erreicht haben“, teilte Selenskij nach einem Treffen mit Verteidigungs- und Sicherheitsexperten bei Telegram mit. „Wir gehen davon aus, dass die Ukraine im Zeitraum 2026-2027 die angestrebten Ergebnisse erzielen wird“, sagte er.
Die Ukraine setzt auf ein eigenes Abwehrsystem mit dem Namen Freyja, weil sie den Angriffen durch russische ballistische Raketen beinahe schutzlos ausgeliefert ist. Selenskij beklagt immer wieder, dass der Ukraine die wirksamen Patriot-Abwehrraketen fehlten. Er hat die Verbündeten wiederholt aufgefordert, eigene Bestände freizugeben. Parallel entwickelt das Land ein eigenes Abwehrsystem. Auch „Europa benötigt eine gemeinsame und wirklich groß angelegte Fähigkeit, um sich wirksam gegen jegliche ballistischen Bedrohungen verteidigen zu können“, betonte er. Selenskij hatte im Juli in Paris für die Schaffung eines neuen europäischen Flugabwehrsystems geworben. Freyja soll eine kostengünstige und leistungsfähige Alternative zum US-amerikanischen Patriot-System sein.
Die Ukraine setzt auf ein eigenes Abwehrsystem mit dem Namen Freyja, weil sie den Angriffen durch russische ballistische Raketen beinahe schutzlos ausgeliefert ist. Selenskij beklagt immer wieder, dass der Ukraine die wirksamen Patriot-Abwehrraketen fehlten. Er hat die Verbündeten wiederholt aufgefordert, eigene Bestände freizugeben. Parallel entwickelt das Land ein eigenes Abwehrsystem. Auch „Europa benötigt eine gemeinsame und wirklich groß angelegte Fähigkeit, um sich wirksam gegen jegliche ballistischen Bedrohungen verteidigen zu können“, betonte er. Selenskij hatte im Juli in Paris für die Schaffung eines neuen europäischen Flugabwehrsystems geworben. Freyja soll eine kostengünstige und leistungsfähige Alternative zum US-amerikanischen Patriot-System sein.
Tote und Verletzte in der Ostukraine
Durch russische Angriffe sind in den ukrainischen Gebieten Dnipropetrowsk und Charkiw mindestens sieben Menschen getötet worden. Mindestens zwei Tote habe es bei einer Attacke auf die Industriestadt Pawlohrad gegeben, teilte der Militärgouverneur der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanscha, bei Telegram mit. Sieben Menschen seien dazu verletzt worden. Einen weiteren russischen Luftangriff mit drei Toten und drei Verletzten gab es den Angaben nach auf die Gemeinde Wyschnewe rund 70 Kilometer westlich der Gebietshauptstadt Dnipro.
Bei einer Drohnenattacke auf den Bahnhof in der Stadt Losowa im ostukrainischen Gebiet Charkiw kamen nach Behördenangaben zwei Männer ums Leben. Acht weitere Menschen seien verletzt worden. Nach Auskunft der ukrainischen Eisenbahn wurden bei dem Angriff das Bahnhofsgebäude, Oberleitungen und Waggons beschädigt. Acht weitere Verletzte gab es laut den Behörden zudem nach einem russischen Raketenschlag auf die Stadt Balaklija.
Bei einer Drohnenattacke auf den Bahnhof in der Stadt Losowa im ostukrainischen Gebiet Charkiw kamen nach Behördenangaben zwei Männer ums Leben. Acht weitere Menschen seien verletzt worden. Nach Auskunft der ukrainischen Eisenbahn wurden bei dem Angriff das Bahnhofsgebäude, Oberleitungen und Waggons beschädigt. Acht weitere Verletzte gab es laut den Behörden zudem nach einem russischen Raketenschlag auf die Stadt Balaklija.
Russische Schattenflotte: Gestopptes Schiff in Schweden geht an die Ukraine
Ein in Schweden gestopptes Schiff, das zur russischen Schattenflotte gehören soll, kann laut der Nachrichtenagentur TT an die Ukraine übergeben werden. Die schwedischen Behörden hatten den Frachter Caffa bereits im März vor Trelleborg geentert. Laut Küstenwache steht er auf der ukrainischen Sanktionsliste. Den Angaben zufolge soll er Getreide transportiert haben, das aus der Ukraine gestohlen wurde.
Das Amtsgericht Ystad hatte bereits im Juni entschieden, dass das Schiff an die Ukraine herausgegeben werden darf. Gegen das Urteil legte die Reederei Berufung ein, bekam jedoch auch in zweiter Instanz nicht recht. Daraufhin wollte sie vor den Obersten Gerichtshof ziehen. Dieser will sich laut TT jedoch nicht mit dem Fall befassen: Man habe die Unterlagen geprüft, jedoch keine Gründe gesehen, eine Revision zuzulassen, hieß es.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha schrieb bereits am Mittwoch bei X, er begrüße die Entscheidung des Obersten Gerichts: „Dieser wegweisende Beschluss schafft einen wichtigen Präzedenzfall. Er zeigt, dass entschlossenes Handeln von Strafverfolgungsbehörden und Staatsanwaltschaften in Verbindung mit einer unabhängigen und unparteiischen Justiz den Grundsatz der Rechenschaftspflicht in greifbare Ergebnisse umsetzen kann.“
Nachdem die schwedische Küstenwache den Frachter im Frühjahr gestoppt und geentert hatte, lag er vor Trelleborg vor Anker. Die Besatzung hat Schweden inzwischen verlassen – darunter auch der Kapitän, der zwischenzeitlich wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung in Untersuchungshaft saß.
Mehr zur russischen Schattenflotte lesen Sie hier:
Das Amtsgericht Ystad hatte bereits im Juni entschieden, dass das Schiff an die Ukraine herausgegeben werden darf. Gegen das Urteil legte die Reederei Berufung ein, bekam jedoch auch in zweiter Instanz nicht recht. Daraufhin wollte sie vor den Obersten Gerichtshof ziehen. Dieser will sich laut TT jedoch nicht mit dem Fall befassen: Man habe die Unterlagen geprüft, jedoch keine Gründe gesehen, eine Revision zuzulassen, hieß es.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha schrieb bereits am Mittwoch bei X, er begrüße die Entscheidung des Obersten Gerichts: „Dieser wegweisende Beschluss schafft einen wichtigen Präzedenzfall. Er zeigt, dass entschlossenes Handeln von Strafverfolgungsbehörden und Staatsanwaltschaften in Verbindung mit einer unabhängigen und unparteiischen Justiz den Grundsatz der Rechenschaftspflicht in greifbare Ergebnisse umsetzen kann.“
Nachdem die schwedische Küstenwache den Frachter im Frühjahr gestoppt und geentert hatte, lag er vor Trelleborg vor Anker. Die Besatzung hat Schweden inzwischen verlassen – darunter auch der Kapitän, der zwischenzeitlich wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung in Untersuchungshaft saß.
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