USA:Trumps Twitter-Ersatz geht an den Start

Lesezeit: 1 min

USA: "Die echte Wahrheit", so versprach Donald Trump, werde auf seinem Social-Media-Kanal "Truth Social" zu finden sein. Am Montag startete die Plattform mit Pannen.

"Die echte Wahrheit", so versprach Donald Trump, werde auf seinem Social-Media-Kanal "Truth Social" zu finden sein. Am Montag startete die Plattform mit Pannen.

(Foto: Chris Delmas/AFP)

Weil der ehemalige US-Präsident keine Tweets mehr absetzen darf, hat er sich sein eigenes Netzwerk aufgebaut. Nun ist Truth Social in Apples App-Store angekommen.

Donald Trump feiert mit seiner eigenen Plattform sein Comeback in den sozialen Medien. Seit kurz vor Mitternacht in den USA am Sonntag kann die Truth Social genannte App bei Apple heruntergeladen werden. Für den früheren US-Präsidenten gilt Truth Social als Möglichkeit, wieder stärker in der Öffentlichkeit gehört zu werden. Nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 haben die weltgrößten Plattformen wie Twitter, Facebook und Youtube den Republikaner ausgeschlossen.

Das Interesse an Truth Social war offenbar groß. Einige Nutzer, die sich für ein Konto anmelden wollten, wurden mit Verweis auf die hohe Nachfrage zunächst auf eine Warteliste gepackt. Manche hatten die App auch schon in einer Testphase anwenden können. Die Mitteilungen, die Trump und andere auf der Plattform absetzen werden, sollen nicht Tweets heißen wie bei Twitter, sondern Truths - "Wahrheiten" also.

Bisher ist es alternativen Plattformen, zu denen neben Truth Social auch Gettr, Parler und Rumble gehören, nicht gelungen, eine große Anhängerschaft zu erreichen. Den Anbietern ist gemein, dass sie sich als Verfechter der freien Meinungsäußerung darstellen und damit Nutzer anziehen wollen, die es angesichts eines verstärkten Vorgehens gegen Hassrede und Falschinformationen schwer bei den großen Technologieriesen haben.

Hinter Truth Social steht die vom früheren US-Kongressabgeordneten Devin Nunes geführte Trump Media & Technology Group (TMTG). Das Unternehmen hatte im Dezember bei privaten Investoren etwa eine Milliarde Dollar eingesammelt und plant, an die Börse zu gehen.

Zur SZ-Startseite

New York
:Trump und seine Kinder sollen unter Eid aussagen

Ein Richter entscheidet, dass der frühere US-Präsident wegen möglichen Betrugs bei seinen Firmengeschäften befragt werden kann. Trump steht aber noch offen, gegen die Entscheidung vorzugehen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB