Terror in Paris:Welche Rolle hat die Festnahme bei Rosenheim?

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Eine weitere Spur führt bis nach Bayern in die Nähe von Rosenheim. Dort war bayerischen Schleierfahndern schon am 5. November ein Mann mit montenegrinischem Pass ins Netz gegangen.

Bei einer Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten hinzugezogene Beamte des Landeskriminalamts (LKA) ein Geheimversteck, in dem sich mehrere Pistolen, Revolver, Munition, Maschinenpistolen sowie einige Kilogramm TNT-Sprengstoff befunden hätten, meldete der Bayerische Rundfunk. Ministerpräsident Horst Seehofer erklärte am Rande des Landesparteitags der CDU Sachsen: "Es gibt die begründete Annahme, dass es möglicherweise mit der Sache zusammenhängt."

Der festgenommene 51-Jährige schweigt bislang zur Herkunft der Waffen und für wen sie bestimmt waren. Aus Unterlagen im Fahrzeug hatte die Polizei nach BR-Informationen geschlossen, dass der Mann unterwegs nach Paris war. Die französischen Sicherheitsbehörden seien über den Vorfall informiert worden, sagte ein Sprecher des LKA.

Organisierte Kriminalität und Waffenschmuggel sind in Montenegro weit verbreitet, auch Pässe des Landes sind leicht erhältlich. Montenegro ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste. Sie grenzt an Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Albanien sowie an Kosovo und liegt abseits der eigentlichen Balkanroute, auf der derzeit auch Flüchtlinge reisen.

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