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SZ Espresso:Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Nach dem Anschlag in Stockholm

Nach dem Anschlag in Stockholm: In der Einkaufsstraße legen die Menschen Blumen ab.

(Foto: dpa)

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Das Wochenende kompakt

Schwedische Polizei nimmt zweiten Verdächtigen fest. Die Person wird nach Angaben einer Polizeisprecherin der "terroristischen Straftat des Mordes" verdächtigt. Derweil werden immer mehr Details über den Lkw-Fahrer bekannt. Der 39-jährige Usbeke hat 2014 eine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden beantragt haben. Sein Gesuch wurde 2016 abgelehnt, er sollte abgeschoben werden. Mehr über den Täter von Gunnar Herrmann. Was über das Attentat bekannt ist, lesen Sie hier.

Viele Christen bei Anschlägen in Ägypten getötet. Bei zwei Explosionen in Alexandria und Tanta sind am Palmsonntag mindestens 30 Menschen getötet worden, mehr als 50 wurden verletzt. Die Angriffe galten koptischen Christen, die gerade den Beginn der Karwoche feierten. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zu den Taten bekannt. Weitere Informationen

USA entsenden Flugzeugträger nach Korea. Nach Angaben des Pentagons hat die US-Regierung ein Kriegsschiff in Richtung des westlichen Pazifischen Ozeans geschickt. Damit werde vor der Koreanischen Halbinsel Präsenz gezeigt, hieß es in Mitteilung des US-Pazifikkommandos. Der Flugzeugträger USS Carl Vinson habe Singapur bereits verlassen. Die Meldung wurde nach Trumps Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping publik, bei dem sich die USA und China auf engere Zusammenarbeit einigten. Zu den Einzelheiten

Mehr als 40 Prozent der Türken in Deutschland nehmen an Abstimmung über Präsidialsystem teil. Bis Sonntag konnten in Deutschland lebende Türken über die geplante Verfassungsänderung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan abstimmen. 1,4 Millionen Wahlberechtigte gibt es hierzulande, bis Samstag hatten 39,4 Prozent von ihnen ihre Stimme abgegeben. Auch am Sonntag bildeten sich vor den Wahllokalen Schlangen. Hakan Tanriverdi hat die Stimmung bei den Wahlgängern im Münchner Postpalast eingefangen.

3 aus 48 - Meistempfohlen am Wochenende

Warum das Grundeinkommen so viele Menschen elektrisiert. 1000 Euro, jeden Monat, für jeden Bürger - die Idee klingt verlockend. Aber funktioniert das wirklich? Von Thomas Fromm und Lea Hampel

Trumps Raketen werden Syrien keinen Frieden bringen. Im Weißen Haus sitzt ein unberechenbarer Wutbürger ohne Plan. Jetzt muss die EU vermitteln, sonst droht die Eskalation zwischen den USA und Russland. Kommentar von Kurt Kister

Immer mehr Frauen in arabischen Ländern lassen sich scheiden. Selbst im ultrakonservativen Saudi-Arabien trennen sich mittlerweile 30 Prozent der Ehepaare. Über das Zusammenstoßen von traditionellen Geschlechterbildern und aufgeklärten Vorstellungen. Von Dunja Ramadan

SZ-Leser diskutieren

Bedingungsloses Grundeinkommen - Sozialutopie oder Chance? "Damit kann man den im modernen Arbeitsleben überflüssigen Menschen eine würdevolle Perspektive geben", schreibt Kpax. Ähnlich sieht es Christian Döß. Er findet, dass das BGE vor allem Freiheit bringt: "Es schafft die Möglichkeit zu individuell sinnvoller Tätigkeit." Zur Finanzierung macht Werner Müller einen Vorschlag: "Es müssten für jede Maschine, jeden Roboter, jedes künstliche System Sozialabgaben und Steuern bezahlt werden. Eine gerechte Besteuerung der Reichen und des Kapitals, dann ist das bedingungslose Grundeinkommen ganz locker zu bezahlen." Diskutieren Sie mit uns.