bedeckt München 21°

Spanien:Die schwere Last des Regimes

Spanish PM Sanchez gestures during a plenary session to debate on an extension of the state of emergency at Parliament in Madrid

Pedro Sánchez bei einer Parlamentssitzung in Madrid am 6. Mai 2020.

(Foto: REUTERS)

Auch 45 Jahre nach dem Tod Francos ist Spanien eine Konfrontationsgesellschaft, in der Politikern die Bereitschaft zu Kompromissen fehlt. Dass sich damit keine Probleme lösen lassen, zeigt sich auch in der Corona-Krise.

Der Begriff "politisches Leichtgewicht" wird gern gebraucht für Menschen, die ungeeignet wirken für ein hohes Amt. Dennoch gelangen Politiker mit diesem Ruf immer wieder ganz nach oben - aber keineswegs, weil die Wähler sie für besonders fähig halten, sondern weil die bisherigen Amtsinhaber abgestraft werden sollen. Angela Merkel und François Hollande waren solche Fälle. Doch während die Bundeskanzlerin rasch an Statur gewann, galt Hollande durchweg als Fehlbesetzung.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Montagsinterview
"Der Mord an George Floyd war furchtbar"
Teaser image
Corona-Soforthilfe
"Zugegeben, da habe ich recht großzügig gerechnet"
Teaser image
Abitur 2020
Mit Abstand die Besten
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Zur SZ-Startseite