Wintersport:Die österreichische Übermacht ist dahin

Lesezeit: 3 min

Wintersport: Felix Neureuther arbeitet nach seinem Karriereende als Experte für die ARD.

Felix Neureuther arbeitet nach seinem Karriereende als Experte für die ARD.

(Foto: Felix Hörhager/dpa)

Über viele Jahre dominierten Österreichs Skifahrer den Weltcup. Doch die Zeiten sind vorbei. Ex-Profi Felix Neureuther erklärt, wie das passieren konnte.

Von Felix Haselsteiner

Selbstverständlich ist der aktuell Führende im Gesamtweltcup ein Altbekannter. 260 von 300 möglichen Punkten hat Marco Odermatt in dieser noch jungen Saison bereits geholt, nachdem er bereits im vergangenen Jahr den Gesamtweltcup gewonnen hatte. Das Problem aus österreichischer Sicht: Odermatt ist Schweizer. Nicht nur in Österreich stellt man sich deshalb die Frage, ob denn überhaupt irgendwer dem 25-Jährigen etwas entgegenzusetzen hat. Möglicherweise ein Norweger, der geniale Abfahrtsspezialist Aleksander Aamodt-Kilde etwa, oder doch wieder Henrik Kristoffersen, der mit neuem Material und viel Motivation antritt. Jedenfalls verdichten sich die Hinweise, dass Odermatts Hauptgegner nicht mit einer rot-weiß-roten Fahne daherkommen wird.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Porsche-Architektur
Willkommen im schwäbischen Valley
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Psychische Gesundheit
"Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen"
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Familienküche
Essen und Trinken
»Es muss nicht alles selbstgemacht sein«
Medizin
Ist doch nur psychisch
Zur SZ-Startseite