RusslandUnd der Kreml gibt sich als Opfer

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Kein Wort zum Raketeneinschlag: Putin bei einer Videokonferenz am Mittwoch in seiner Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau.
Kein Wort zum Raketeneinschlag: Putin bei einer Videokonferenz am Mittwoch in seiner Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau. (Foto: Mikhail Metzel/Sputnik/IMAGO/SNA)

Nach dem Einschlag einer Rakete in Polen: Russlands Präsident Putin schweigt, sein Sprecher beklagt eine "hysterische, hemmungslos russophobe Reaktion".

Von Silke Bigalke

In den größten Krisen reagiert Wladimir Putin oft extra spät. Als am Dienstagabend eine Rakete das Nato-Land Polen traf und europäische Staatschefs in Alarmbereitschaft versetzte, sagte Putin: gar nichts. Lediglich aus dem Moskauer Verteidigungsministerium kam eine knappe Reaktion, die man mit einem erwartbaren "Wir waren es nicht" zusammenfassen kann. Meldungen über eine "russische Rakete" nahe der polnischen Siedlung Przewodów seien eine Provokation, teilte das Ministerium über den Messenger-Dienst Telegram mit.

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