Presse zur Kandidatenkür von Steinbrück"Von einiger Selbstverachtung durchdrungen"

Die "beste Wahl"? Oder doch nur ein frühes Eingeständnis, dass es die SPD "maximal zum Vize-Kanzler" schafft? Die Nominierung von Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat wird von den Medien sehr unterschiedlich kommentiert. Ist am Ende gar Parteichef Gabriel der eigentliche Sieger der Kandidatenkür?

Presse zur Kandidatenkür von Steinbrück – taz: "Erst der Peer, dann die Partei"

Die "beste Wahl"? Oder doch nur ein frühes Eingeständnis, dass es die SPD "maximal zum Vize-Kanzler" schafft? Die Nominierung von Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidat wird von den Medien sehr unterschiedlich kommentiert. Ist am Ende gar Parteichef Gabriel der eigentliche Sieger der Kandidatenkür?

Pressestimmen zur Kandidatur von Peer Steinbrück

Ganz und gar nicht zufrieden mit der Kandidatenkür von Peer Steinbrück ist die taz. Mit der Nominierung habe die SPD "akzeptiert, dass sie es im kommenden Jahr maximal zum Vize-Kanzler schafft". Chefredakteurin Ines Pohl verübelt Steinbrück seine ehemals harschen Worte gegenüber der eigenen Parteibasis: "Wer sich einen solchen Mann an die Spitze stellt, muss von einiger Selbstverachtung durchdrungen sein."

Bild: Screenshot: taz 29. September 2012, 12:422012-09-29 12:42:57 © Süddeutsche.de/mahu