SZ-Podcast "Auf den Punkt" Istanbul: Der Anfang vom Erdogans Ende?

Istanbul hat mit Ekrem İmamoğlu den Wechsel gewählt. Doch leicht wird es der CHP-Kandidat nicht haben.

Nach einem Vierteljahrhundert ist die Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Istanbulabgewählt worden. Neuer Bürgermeister ist der Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu. Vielleicht ist das nicht das Ende von Erdoğan, aber es zeigt, dass der Präsident seinen Zenit überschritten hat, sagt die Türkei-Korrespondentin der SZ, Christiane Schlötzer.

Es sei noch früh zu sagen, ob Imamoğlu der neue Hoffnungsträger für die ganze Türkei sein kann. Auch werde er es nicht leicht haben in der Metropole, denn die Mehrheit im Stadtparlament liege bei der AKP. Wahlentscheidend sei vor allem die schwierige wirtschaftliche Situation des Landes gewesen - und dass viele Kurden für den CHP-Kandidaten gestimmt haben.

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