MeinungCoronakriseDer Wunsch nach dem Aufatmen ist groß

Portrait undefined Heribert Prantl

Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 3 Min.

Je länger man die Mund-Nasen-Maske tragen muss, desto größer ist der Wunsch nach einem Aufatmen, nach Überwindung der Kommunikationsblockaden.
Je länger man die Mund-Nasen-Maske tragen muss, desto größer ist der Wunsch nach einem Aufatmen, nach Überwindung der Kommunikationsblockaden.
Martin Schutt/dpa

Pfingsten ist eine Anti-Geschichte gegen das Virus. Was man sich 2020 zum Fest wünscht: Begegnungen, freie Rede und Kommunikation ohne Hindernisse.

SZ bei Google bevorzugen

Pfingsten ist ein unterschätztes und unterschenktes Fest. Die Popularität von Weihnachten und Ostern hat es nie gewonnen, wohl auch deshalb, weil man sich zu Pfingsten außer einem Strauß Pfingstrosen nichts überreicht. Bert Brecht machte daraus den Kalauer: An Pfingsten "sind die Geschenke am geringsten. Während Ostern, Geburtstag und Weihnachten was einbrachten". Vom Pfingstbrauchtum ist wenig übrig geblieben, in den Sprachgebrauch hat es nur der Pfingstochse geschafft, der aber mit pfingstlicher Theologie gar nichts zu tun hat; er erinnert daran, dass an diesem Tag das Vieh herausgeputzt auf die Weide getrieben wurde.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: