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Parlamentswahl in Schweden:Schweden rückt nach rechts

Wahlplakate der Sozialdemokraten im Zentrum Stockholms: Abgebildet sind der schwedische Premierminister Stefan Löfven und Außenministerin Margot Wallström.

(Foto: AFP)

Seit 100 Jahren sind die Sozialdemokraten stärkste Partei im Land - jetzt wechseln zahlreiche Anhänger zu den radikalen Rechten. Das liegt auch an der verfehlten Integrationspolitik.

Sie spielen einen langsamen Walzer morgens um halb zehn, zwei Männer mit Ziehharmonikas, zwei mit Gitarren. Dazu gibt es Apfelkuchen und süße Brötchen. Die Senioren von Mjölby sitzen für ein zweites Frühstück um weiße Holztische und trinken ihren Kaffee aus Blümchentassen. Stefan Löfven, 61, ist unter ihnen. Der schwedische Premierminister löffelt wie die anderen Vanillesoße und beantwortet Fragen zur Rente. Viele hier hätten gerne, dass sie höher wäre. Das kann der Regierungschef natürlich gut verstehen.

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