SZ am Abend:Nachrichten am 30. Juni 2022

Lesezeit: 3 min

SZ am Abend: Das 100 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für die Bundeswehr sieht er endlich mal angemessen gewürdigt: Olaf Scholz am Donnerstag in Madrid.

Das 100 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für die Bundeswehr sieht er endlich mal angemessen gewürdigt: Olaf Scholz am Donnerstag in Madrid.

(Foto: Gabriel Bouys/AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Ayça Balcı

Alles zum Krieg in der Ukraine

Scholz und Biden ziehen positive Bilanz nach Gipfelmarathon: EU, G 7 und Nato - Eine Woche voller Gipfel geht zu Ende. Der Nato-Beitritt Finnlands und Schwedens wurde auf den Weg gebracht und die Allianz hat sich ein neues strategisches Konzept gegeben, um sich vor allem für die Bedrohung aus Russland zu wappnen. Eine Zusammenfassung der Gipfel-Tage. Zum Artikel

Entschärfung im Kaliningrad-Konflikt: Mit einer neuen Leitlinie über den Transport von sanktionierten Waren will die EU-Kommission klarstellen, dass der normale Güterverkehr von Russland in die Exklave Kaliningrad nicht betroffen ist. Allerdings sollen die Transporte auf Auffälligkeiten geprüft werden. Zum Artikel

Russisches Militär zieht sich von Schlangeninsel zurück: Russand hatte die Insel im Schwarzen Meer kurz nach Kriegsbeginn erobert - sie blieb heftig umkämpft. Zudem behauptet Kremlchef Putin, die Kampfhandlungen in der Ukraine liefen planmäßig. Zum Liveblog

Krieg lässt deutsche Arbeitslosenzahlen leicht ansteigen: Trotz Inflation und Lieferkettenproblemen sinkt die Arbeitslosigkeit seit vielen Monaten. Jetzt allerdings wirkt sich die erstmalige Erfassung ukrainischer Flüchtlinge auf die Zahlen aus. Denn Geflüchtete müssen oft erstmal Kitaplätze finden und Sprachkurse besuchen, bevor sie arbeiten können. Deshalb steigen die Arbeitslosenzahlen nun etwas an. Zum Artikel

"Es kann wirklich problematisch werden": Kommt Deutschland gut durch den Winter? Vizekanzler Robert Habeck rechnet mit dem Schlimmsten. In dieser Woche sei "das größte Klimaschutzpaket, das Europa seit 15 Jahren geschmiedet hat" entstanden, sagt Habeck auf dem SZ-Nachhaltigkeitsgipfel. Doch er warnt davor, mit schnellen Lösungen die künftigen Generationen aus dem Blick zu verlieren. Zum Artikel

Nachrichten kompakt

Mehr Selbstbestimmung beim Geschlechtseintrag: Das Justiz- und Familienministerium präsentieren Eckpunkte für eine tiefgreifende Gesetzesreform. Das aus dem Jahr 1980 stammende und teilweise als verfassungswidrig eingestufte Transsexuellengesetz wird abgeschafft und durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzt. Künftig sollen der Geschlechtseintrag und die Vornamen von transgeschlechtlichen und nichtbinären Personen in einem einfachen Verfahren vor dem Standesamt geändert werden können. Zum Artikel

Wie es mit den Corona-Tests weitergeht: Kostenlose Schnelltests gibt es seit heute nur noch für wenige Menschen. Alle anderen müssen drei Euro zahlen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Schnelltests in Testzentren oder Apotheken, für PCR-Tests gelten eigene Vorschriften. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur neuen Regelung. Zum Artikel

Netanjahu greift wieder nach der Macht in Israel: Nach tagelangem Ringen stimmen die Parlamentsabgeordneten für eine vorzeitige Auflösung der Knesset und für Neuwahlen. Die nunmehr fünfte Wahl innerhalb von nur dreieinhalb Jahren soll am 1. November stattfinden. Jair Lapid übernimmt als Übergangspremier die Regierungsgeschäfte. Vorgänger Bennett kündigt eine Politik-Auszeit an und der frühere Premier Netanjahu will wieder regieren. Zum Artikel

Was außerdem noch wichtig war

Das hat heute viele Leser interessiert

Weniger Stau durch Neun-Euro-Ticket: Günstigere Fahrkarten sollen den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn erleichtern. Neue Verkehrsdaten zeigen: Es klappt offenbar. In zwei Städten ging der Stau besonders deutlich zurück. Zum Artikel

"Sie haben den Opfern beigebracht, dass Liebe Versklavung und Gewalt bedeutet": 30 Jahre muss Sänger R. Kelly ins Gefängnis, weil er über Jahrzehnte junge Frauen und Mädchen missbraucht hat. Bei der Strafmaßverkündung begegnet er seinen Opfern sprachlos und ohne Reue (SZ Plus). Zum Artikel

Lewandowski muss warten: Der FC Barcelona verschafft sich 205 Millionen Euro frisches Geld. Doch für mögliche Großtransfers wie den des umworbenen Bayern-Angreifers braucht Barça noch mehr Geld. Viel mehr. Zum Artikel

Zu guter Letzt

Leute: "Dann explodierst du": Kelly Clarkson will keine Zeitbombe sein, Bettina Stark-Watzinger erinnert sich an einen eigenwilligen Biologielehrer, und ein bayerischer Bürgermeister fällt einer kuriosen Verwechslung zum Opfer. Zum Artikel

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